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Zitat von Schupfkönig
Viele haben doch noch nicht mal realisiert das es bei dem Transparent der Bayern hauptsächlich gegen den DFB ging und nicht gegen Hopp.
Der war leider nur das Mittel zum Zweck für die Ultras auch Ihr Versprechen zu brechen und Hopp wieder anzufeinden.
Auf dem der Bayern Plakat gestern stand:
"Alles beim Alten: Der DFB bricht sein Wort, Hopp bleibt ein Hurensohn"
In Köln stand auf dem Plakat:
Wegen einem Hurensohn Euer Versprechen gebrochen... gegen Kollektivstrafen.
Der DFB hat wieder entgegen seiner Versprechen Kollektivstrafen ausgesprochen (diesmal gegen alle Auswärtsfahrer vom BVB).
Anstatt die Leute einzeln zu bestrafen werden wieder alle bestraft.
Aber natürlich ist es unmöglich einen anderen Menschen in dem Zusammenhang zu beleidigen, ich bin jedoch der Meinung das man bei solchen Sachen einfach die Leute direkt aus dem Block entfernen und belangen soll, und nicht pauschal alle.
hier mal ein Kommentar aus der Zeit der das ganz richtig einordnet:
https://www.zeit.de/amp/sport/2020-0...mpression=true
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Im Kern geht es ohnehin um etwas anderes und es mutet etwas seltsam an, dass sich damit weder Vereinschefs oder Spieler, noch die meisten Medien beschäftigen wollen: Die Transparente sind das neueste Kapitel eines Kulturkampfes. Sie richten sich nicht gegen die Person Dietmar Hopp, vielmehr gegen den DFB, die DFL und das Symbol Hopp. Sie sind nur ein Teil der langen Auseinandersetzung der Ultras, die dem Fußball-Establishment den Ausverkauf ihres geliebten Sports vorwerfen. Wer sich nämlich die Mühe macht, alle Transparente aus dem Bayern-Block anzuschauen, der erkennt, dass dort mehr steht: "Alles beim Alten, der DFB bricht sein Wort, Hopp bleibt ein Hurensohn."
Die Ultras werfen dem DFB vor, wieder Kollektivstrafen eingeführt zu haben. So wurde vor gut einer Woche bekannt, dass die Fans von Borussia Dortmund bis ins Jahr 2022 nicht nach Hoffenheim fahren dürfen. Eben, weil sie dort Dietmar Hopp geschmäht hatten. Es wurden also viele für die Verfehlungen einzelner bestraft, ein eher mittelalterliches Rechtsverständnis. Zumal der DFB noch vor zwei Jahren angekündigt hatte, auf Kollektivstrafen zu verzichten. Das sollte das angespannte Verhältnis zur Fanszene entspannen. Nun eskaliert es.
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ich würde noch hinzufügen, dass die Ultras folgendes noch im Sinn haben: "Ihr, die DFL, führt Kollektivstrafen wieder ein. Ok, seid konsequent und sperrt uns alle für die Spiele in Hoffenheim. Das Recht muss für alle gleich gelten." Die DFL soll sich mit ihren eigenen Waffen schlagen.
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Nicht wenige Kommentatoren, unter anderem der DFB-Präsident Fritz Keller, erwähnten die Aktion im Zusammenhang mit dem Terrorakt in Hanau, was bei den BVB-Fans wiederum an diesem Wochenende zu einem Spruchband führte, auf dem stand: "Wer die Toten von Hanau missbraucht, um die Fankurven mundtot zu machen, der beweist mehr Anstandslosigkeit als jedes Fadenkreuz."
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Ansonsten wird Hurensohn bei jeder Ecke gerufen und ist so eines der am häufigsten gebrauchten Wörter eines Fussballspiels.
ausserdem denke ich, dass die DFL gehofft hat, dass sie "ungestraft" mit diesem Bruch der 50+1 Regel durchkommt und die Fans das irgendwann als normal ansehen, aber Pustekuchen. Mal sehen, welche Massnahmen getroffen werden, um die Fans, die der DFL die eigene Unredlichkeit jede Woche vorhalten, zum schweigen zu bringen.
Dietmar Hopp und der Regelbruch