Zitat:
Zitat von mithardemb
Für mich sind "gravierende gesellschaftliche Änderungen" nicht Änderungen die von der Gesellschaft stark gewünscht werden - wie z.B. der Atomausstieg sondern solche die starke Auswirkungen auf die Zusammensetzung und die Rolle von gesellschaftlichen Schichten haben.
Die Bürger der DDR haben diese gravierende Änderungen zweimal erfahren. Die Bürger der BRD waren wohl eines der Länder nach dem zweiten Weltkrieg die am ehesten davon verschont blieben.
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Der erste Absatz sagt aus, dass "gravierende gesellschaftliche Änderungen" nicht dadurch gekennzeichnet sind, dass sie von der Gesellschaft gewünscht sind, sondern dass sie starke Auswirkungen auf die Zusammensetzung und die Rolle von gesellschaftlichen Schichten haben.
Er sagt nichts darüber aus, dass eine gewünschte Änderung nicht gleichzeitig eine gravierende gesellschaftliche Änderung sein kann.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Ich habe das Gefühl, du widersprichst dir selber.
Also entweder war der Mauerfall nicht gravierend, weil von den Menschen gewollt, oder er war gravierend, dann kann er laut deiner Definition nicht gewollt gewesen sein.
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Dieser Schluss ist wie oben aufgeführt nicht richtig.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Genau, ich zitiere die beiden Beiträge, die sich meiner Meinung nach widersprechen, und anstatt das aufzuklären spricht man dem anderen einfach das Leseverständnis ab.
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Siehe Modus ponens. Q.E.D.