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Zitat von Hdd
Vorschläge der Arbeitsgruppe: unter dem WTTV nur noch eine Untergliederungsebene ("Bezirke"). Es sollen 15 solcher Bezirke gebildet werden. Die politischen Kreise sollen nicht auseinandergerissen werden. Der mich betreffende Bezirk soll aus den Kreisen Siegen/Wittgenstein/Olpe und dem Märkischen Kreis bestehen. Hierzu gab es die Nachfrage, ob nicht der Oberbergische Kreis geografisch besser zu Siegen/Wittgenstein/Olpe passe. Anggesprochen wurde auch, dass in verschiedenen Kreisen am Wochenende, in anderen in der Woche gespielt wird. Das Problem muss dann in den einzelnen Bezirken gelöst werden.
Bis Ostern sollen die anderen Bezirke unterrichtet und nach Korrekturwünschen gefragt werden. Dann wird die Arbeitsgruppe wohl im Herbst einen endgültigen Vorschlag vorlegen, über den das Präsidium und die Bezirksvorsitzenden entscheiden werden.
Gruss Hdd
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Ich frage mich ernsthaft, was man mit so einer Reform eigentlich erreichen möchte. Sicher ist klar, dass es immer weniger Spieler werden, wenig nachkommt und somit entweder die Ligen oder Mannschaftsstärken dauerhaft schrumpfen werden.
Nur haben bisher alle Fusionen, egal ob von Vereinen, Kreisen oder Bezirken dauerhaft nichts gebracht. Meine Beobachtung dahingehend ist immer dieselbe. Man fusioniert, ist euphorisch und im ersten oder zweiten Jahr ist auch "1+1=2".
Spätestens danach dreht es sich aber. Spieler hören vermehrt auf oder nehmen, aufgrund weiterer Fahrten, nicht mehr am Spielbetrieb teil.
Dazu kommt das geographische Problem ehemals wild zusammengewürfelter politischer Kreise. Sicher kann man Siegen mit Lüdenscheid zusammenpacken. Das war ja, zuzüglich Oberberg, der ehemalige Bezirk Siegen. Aber Lenne-Ruhr passt da geografisch überhaupt nicht dazu. Darum ging es ja ehemals auch bei der Diskussion um die damals geplante Fusion von Lenne-Ruhr mit Lüdenscheid, wo Lüdenscheid erfolgreich gegen angegangen war.
Ich bin mal auf die Teilnehmerzahlen einer für alle offenen BZM gespannt, und wieviele Siegener da nach Menden fahren würden oder umgekehrt. Das sind Regionen, die haben im Alltag nicht viel miteinander am Hut.
Siegen/Olpe, Gummersbach und HSK
MK, Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis
Das würde so halbwegs geografisch passen, wobei HSK aufgrund der Größe eigentlich nirgendwo richtig reinpasst.
Prinzipiell ist die Reform für die ländlichen Randbereiche problematisch. Wer aus dem Bereich Rhein-Ruhr kommt hat möglicherweise die Entferungen da gar nicht auf dem Schirm, wenn er auf der Landkarte seine Striche zieht.
Wenn man Düsseldorf mit Mettmann und Wuppertal zusammenschmeisst, dann fährt man halt auch nach der Fusion maximal 30-40 Minuten. Und das im schlimmsten Fall.