Zitat:
Zitat von Frei statt Bayern
Ich bin davon überzeugt, dass es von Staats - Seite abgesagt wird. Mir ist allerdings klar, dass hier gewartet wird, bis zur letzten Möglichkeit. Dafür steckt einfach zu viel Geld - Macht dahinter!
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Sehe ich auch so. Die Frage ist, welche Optionen hauptsächlich in Frage kommen, wenn die WM nicht stattfindet, die da z.B. wären:
- Der französische Staat unterstützt den Veranstalter, der pleite wäre, wenn er alle Startgelder zurückzahlte, und alle erhalten ihre Startgelder zu 100 Prozent zurück.
- Der französische Staat rät seinem Veranstalter: Behalt die Kohle auf Teufel komm raus und alle Teilnehmer gucken in die Röhre. Das kann ich mir beim "besten" Willen nicht vorstellen; denn das würde m.E. mindestens Verwerfungen zwischen dem deutschen (gefolgt von anderen europäischen) und französischem TT-Bund nach sich ziehen, ggf. einen Ausschluss französischer Teams aus den europäischen Wettbewerben.
- Denkbar wäre, dass sich die internationale TT-Gemeinschaft der Senioren und der Veranstalter auf einen späteren Termin einigen, womöglich erst im nächsten Jahr zur gleichen Zeit. Die Meldungen blieben bestehen, und die Startgelder blieben beim Veranstalter, der damit einem Teil seiner Verpflichtungen nachkommen könnte. Für die Zusatzkosten danach springt im Zweifelsfall der französische Staat dem Veranstalter beiseite.
Das setzte allerdings voraus, dass ggf. alle folgenden terminlich vereinbarten EMs und WMs auch verschoben werden, womit deren Veranstalter wiederum einverstanden sein müssten. Ich halte das eigentlich für die beste Lösung, selbst für die Hotels etc. sowie die am Tourismus hängenden Branchen, deren Geschäft sich lediglich verschieben würde; denn einige (wie z.B. meine Unterkunft) haben Stornomöglichkeiten zu 100% bis kurz vor Anreise angeboten.
- Wer jetzt vorzeitig storniert - also bis 31. April (

sorry, so die letzte Info des Veranstalters), aber vor einer evtl. Absage des Veranstalters - bekommt (nur) die Hälfte seines Startgeldes zurück, hat seine Teilnahmemöglichkeit an einer dann verschobenen WM sicherlich verwirkt. Über dieses Geld würde ich mir weniger Gedanken machen.
Anders sieht es bei den Unterkunftsbuchungen aus, wo es die unterschiedlichsten Stornofristen geben wird und wo's um wesentlich mehr Geld geht. Da halte ich mich raus, zumal ja auch viele über Scharff-Reisen gebucht haben werden, der eine gewisse Verhandlungsmacht haben wird.
Was die Reisekosten (Flug und Bahn) betrifft, da würde ich mich freuen, wenn auch andere Leute ihr Wissen bzw. eigene Erfahrungen mit den Fluglinien (Lufthansa, KLM etc.) zeitnah berichten. Ich habe von KLM bisher jedenfalls nur gehört, dass sie wegen des Frankreich-Afrika-Gipfels keine Info hätten, dass am vom 04. bis 06. Juni kommerzielle Flüge nicht in Bordeaux landen dürfen.
Mich würde ohnehin generell interessieren: Bieten die nur kostenlose Umbuchungen an, und wenn ja: frecherweise nur für Flüge, die man bei ihnen bereits bis Ende dieses Jahres angetreten haben muss? So schaut's nämlich momentan bei meiner Urlaubsunternehmung in ein paar Wochen aus. Eurowings will mich aktuell zwingen, auf Teufel komm raus noch für dieses Jahr Ersatz zu buchen, wo ich fürs 2. HJ aber bereits alles gebucht habe. Eine Frist von 12 Monaten sollte es schon sein dürfen, um es mal vorsichtig zu formulieren.