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Alt 27.03.2020, 08:03
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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport

Zitat von onkelz.K

also vermutlich würden einige Mannschaften bei folgendem Sachverhalt klagen:
eine aufgestiegene Mannschaft kämpft um den Klassenerhalt und liegt nach der Hinrunde knapp auf einem Abstiegsplatz (geringe Punktedifferenz zu Relegation und einem Tabellenplatz tiefer)
In der Rückrunde werden deutlich mehr Punkte geholt und der Verbleib auf einem Relegationsplatz (bzw. Klassenerhalt) ist wahrscheinlicher.
Man muss sich halt erst an die Liga gewöhnen etc.
Das geht wohl fast jeder Mannschaft so, die nicht den Ultraknaller hinzubekommen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Und hier ist eine Klage völlig berechtigt, wenn die Mannschaft absteigen muss, obwohl sie den Klassenerhalt womöglich geschafft hätten...

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Du findest also eine Klage in der derzeitgen Situation für berechtigt ? Kann doch nicht dein Ernst sein. Für alle die es noch nicht verstanden haben: Wir befinden uns in einer absoluten Ausnahmesituation in der 1.) TT oder (Amateur)Sport nicht im Vordergrund steht, 2.) die nicht durch WO oder Regularien abgedeckt ist, 3.) in der Solidartät gefragt ist damit es überhaupt weiter geht, 4.) das grosse Ganze im Vordergund stehen sollte und nicht Einzelinteressen. Es werden Entscheidungen getroffen werden (müssen) die nicht allen gefallen werden, das bringt nun einmal die Komplexität der Situation mit sich, bei der es voraussichtlich viele "Verlierer" geben wird. Wenn jetzt jede(r) Verein oder Mannschaft, der/die sich ungerecht behandelt fühlt, anfängt zu klagen... dann man gute Nacht Marie. Das alles geht nur mit einer "Art Gentleman agreement", d.h. die Beteiligten schauen sich tief in die Augen und tragen die Entscheidung gemeinschaftlich. Kann mir auch nicht vorstellen das viele an eine Klage denken würden, aus den verschiedensten Gründen, dabei würde es nur Verlierer geben.

Geändert von JSCH (27.03.2020 um 08:06 Uhr)
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