Hi Weltklasse
Zitat:
|
Zitat von Weltklasse
Laut Herrn Taisei Imamura (Butterfly-Material-Papst) hat die Belaghärte neben den deutlich erhöhten Tempo noch weitere Auswirkungen auf Spiel. ".... härtere Beläge sind schnittempfindlicher. Weichere Beläge absorbieren beim Ballkontakt ein wenig mehr die ankommende Ballrotation. Schlagfehler werden mit weicheren Belägen eher verziehen. Der Vorteil des hohen Tempos hat also den Nachteil der erhöhten Schnittanfälligkeit".
|
Momentan spiele ich den Tackifire SP. Zuvor habe ich ca. 2 Monate mit dem Joola Drum gespielt. Der Drum hat, wie es sich für einen Chinabelag gehört, einen harten Schwamm und ein extem griffiges und hartes Obergummi. Das einzige, was mich an dem Belag gestört hat, war die extrem flache Flugkurve beim TS. Ein grosser Vorteil des Drum war der absolut sichere Block auf TS. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es zur besagten Theorie kommen kann, dass harte Beläge rotationsanfälliger sind. Vielleicht ist die hohe Griffigkeit dafür verantwortlich, dass der Belag ideal für den Block war?
Egal, mit den Tackifire SP mit der gebogeneren Flugkurve kann immer noch sehr kontrolliert geblockt werden, aber nicht mehr so sicher wie mit dem Drum.
Die Schwammhärten des Drums und des Tackifire sind in etwa gleich. Der Tackifire hat jedoch ein elastischeres Obergummi und dabei ist die Flugkurve deutlich gebogener. Aus diesen Erfahrungen heraus, gehe ich davon aus, dass das elastische Obergummi mehr Rotation ermöglicht. Eine Eigenschaft, die mehr Rotation ermöglicht, müsste doch auch anfälliger auf Rotation sein?
Gruss
Martin