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Kritik an Jugendturnieren
Ich habe mit einer Trainingsgruppe verschiedenen Alters
in letzter Zeit einige Turniere besucht, hauptsächlich im Raum Niedersachsen.
Dabei ist mir etwas negatives aufgefallen:
Endspiele und Siegerehrungen werden oftmals sehr stiefmütterlich gehandhabt. Besonders bei den Schülern gab es Endspiele, bei denen kein Zählschiedsrichter eingesetzt wurde und an beiden Nachbartischen fanden Doppel statt. Auf Nachfrage meinte die Turnierleitung, dass es bisher noch niemanden gestört habe (Ahlten).
Außerdem wurden Siegerehrungen ganz oder teilweise nicht offiziell in der Halle, sondern im engen Gang bei der Turnierleitung abgehalten (Lüneburg, Ahlten).
Als ich fragte, ob das jetzt die Siegerehrung sei, hieß es:"nein, die Urkundenübergabe).
Nach dem Motto: je schneller, desto besser.
Den Vogel schoß man am letzten Wochenende in Ahlten ab, als zur Siegerehrung rief und nur die Ersten und Zweiten im Doppel (24iger-Feld) ehrte. Die Drittplatzierten (laut Ausschreibung waren für 2.+3. Urkunden und Sachpreise vorgesehen) gingen leer aus und waren dementsprechend bedient.
Da halfen auch die nachgeschriebenen Urkunden nicht mehr viel.
Meiner Meinung nach sollte man gerade die Jüngsten mit wesentlich mehr Respekt behandeln, insbesondere bei einer Sportart, die um Nachwuchs mehr denn je kämpfen muss.
Wichtiger als die Kritik an den zurückliegenden Ereignissen wäre mir, dass zukünftige Veranstalter sich Gedanken darüber machen.
Gerade bei den jüngeren Schülerklassen kann man außer TT noch einiges mehr machen, um Kinder zu begeistern (Malecke, Tombola, TT-Videos, Showkampf).
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