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Alt 30.03.2020, 20:34
sasma sasma ist offline
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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport

Ich glaube, dass es am Besten ist sich alle Optionen offenzuhalten. Jede Entscheidung wird zu einem Verstoß gegen die WO führen. Also macht man sich mit einem Überschreiten der Saison über den 30.6. hinaus am Wenigsten angreifbar. Das heißt, dass man das Saisonende nicht festlegt sondern weiterspielt sobald es wieder möglich ist. Dann beendet man die Saison durch die restliche Spiele innerhalb eines Monats und plant zur Not eine verkürzte nächste Saison. Dazwischen steht aber noch eine Planungs- und Orgapause von mindestens 2 Monaten. Die brauchen Vereine und Verbände. Das spricht wiederum schon fast für eine Saison, die auch auf Basis der aktuellen Entwicklungen erst am 1.Januar beginnt.

Insgesamt wird bei den Verbänden auch das Thema Finanzen eine Rolle spielen. So wird eine Wertung nach der Vorrunde zur Folge haben, dass alle Strafen ab dem 1.1. zurückbezahlt werden müssen. Da kommt eine stattliche Summe zusammen. Allein das spricht schon gegen diese Wertung. Die Verbände würden sich damit *ins eigene Knie schießen*. Also fällt die Regelung schon mal weg. Da kann man argumentieren wie man will.
Zum Status Quo und Hochrechnen wurde auch schon genug gesagt, was dagegen spricht (jede Menge Gerichtsverfahren).

Das weiterspielen nach der Krise und eine Kurzsaison danach, die die Verbände mit den vollen Meldegebühren berechnet, tut allen am Wenigsten weh.

Geändert von sasma (30.03.2020 um 20:37 Uhr)
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