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Alt 11.06.2001, 16:05
Antonius Antonius ist offline
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Antonius ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Denkt doch nun nach vorne!
Die Einstimmigkeit der Amtsträger auf Bundes- und Verbandsebene zeigt keinesfalls irgendwelche Ignoranz. Fast alle dort sehen die Veränderungen mit gemischten Gefühlen. Aber sie tragen auch eine große Verantwortung. Wenn sich eine Regel in einem bedeutenden Sport ändert, kann man doch nicht einfach so tun, als sei dies nicht so.
In fast allen wichtigen Sportarten (z. B. Fußball, Volleyball, Basketball)hat es in den letzten Jahren Regeländerungen gegeben. Alle gelten weltweit, sonst wäre der betreffende Sport am Ende. So ist dies auch im Tischtennis.
Begreifen wir doch die Veränderung jetzt als Chance auf etwas Neues!
Mit Sicherheit werden nun viele Spiele knapper ausgehen als früher, und das ist gut so, denn es erhöht die Chance des Schwächeren, auch wenn er letztlich doch verlieren wird, jedenfalls zumeist.
Ich verstehe nicht, warum immer alles, was neu ist, schlecht sein muss, auch wenn ich verstehen kann, dass man sich von Liebgewonnenem nicht so leicht trennt.
Lustig finde ich, wieviele Leute plötzlich immer nach hohen Rückständen gewonnen haben wollen (einer davon als Leserbriefschreiber im dts). Lustig daran ist zu beobachten, wie Legenden entstehen. Denn warum wohl können wir so genau erinnern, dass wir ein Spiel nach 11:19 im 3. Satz "umgedreht" haben? Weil dies so selten ist und uns auch nur sehr selten gelungen ist!
Lasst uns also mal offen sein für diese Veränderung! Ich freue mich darauf und bin sicher, dass Tischtennis Tischtennis bleibt, denn der Reiz der einzelnen Ballwechsel bleibt gleich und der Anreiz zum Satzgewinn ist bei unterschiedlicher Spielstärke leichter zu realisieren!
Haut rein, bis 11!
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