Zitat:
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Zitat von DerMitDemBallTanzt
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Mich regt es auf, daß immer wieder bei den Schwächsten zugegriffen wird, während der Spitzensteuersatz gesenkt werden kann, Managergehälter sich in schwindelnden Höhen bewegen dürfen etc.
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Man sollte nicht immer alles in einen Topf werfen, was nicht in einen Topf gehört. Erstens: alle Steuersätze sollen runtergehen, Spitzensteuersatz bis Einstiegssteuersatz (wie unsozial

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Zweitens: Der derzeitige Ansatz betrifft die scheinbare Überschuldung der Sozialsysteme. Soweit ich weiß gab es noch nie (natürlich auch durch die hohe Arbeitslosigkeit) so hohe Sozialausgaben wie die letzten Jahre bei so wenig Einzahlungen. Auf Dauer ist dieses Defizit eben nicht aufrechterhaltbar (laut Politiker der gängigen Parteien) bzw. finanzierbar. Ergo: es muß gehandelt werden. Ansatz eins: man kürzt die Sozialausgaben. Ansatz zwei: man erhöht die Einnahmen. Problem: Topf eins (Steuern & Abgaben senken) paßt mit Topf zwei / Ansatz zwei (Steuern & Abgaben erhöhen) nicht zusammen.
@DMDBT
Natürlich ist es ein theoretisches Problem. Es handelt sich um mehrere Modelle (dermatologische* Entwicklung, Geburtenrate, Steuerschätzungen, usw.), die auf Annahmen, Schätzungen und Theorien berut. Wie willst Du denn Politik sonst machen?
Frage: Du bist also dafür, dass es eine obere Grenze für Gehälter gibt? Wer legt das fest? Wie verhinderst Du, das Beratungsverträge im Ausland versteuert werden?
*kleiner Scherz am Rande