Zitat:
Zitat von Fozzi
Ich kann nicht beurteilen, ob die gefundene Lösung die juristisch beste oder einzige ist. Aber ich wundere mich schon, wenn Leute die juritische Sichtweise völlig ignorieren wolllen. Wenn wir mit einer juristisch wackeligen Ligeneinteilung und entsprechend zweistellig anhängigen Verfahren in die kommende Saison starten und, so der Tischtennisgott will, im September an der Platte loslegen und dann im November entsprechende Urteile kommen (je nachdem wie viele Instanzen das braucht), sind sehr viel mehr Vereine betroffen als die jetzigen Pechvögel. Das gäbe ein völliges Chaos!
Ich verstehe den Unmut und hoffe, dass die Landesverbände mit entsprechendem Augenmaß und Aufstockungen das größte Leid lindern kann, aber die WO völlig zu ignorieren kann mMn nicht der Weg sein.
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Ich rechne zwar mit einem drastischen Rückgang an Mannschaftsmeldungen und bin davon überzeugt, dass die Frist aus gegebenen Anlass gar noch verlängert wird, nur mit einer juristischen Aufarbeitung, dieser Entscheidung wegen, rechne ich nicht.
Glaub' nicht, dass da jemand vor den zuständigen Sportinstanzen des DTTB und seiner Verbände klagt. Ist recht aufwändig diesen Weg zu beschreiten und ist auch an Fristen gebunden. Wer hat für so einen "Scheiß" augenblicklich Muße?
Entweder melden die, die sich betrogen fühlen erst gar nicht, oder sie steigen eh auf oder nicht ab, weil zu wenig Mannschaftsmeldungen eingegangen sind.
Dass ab September alles wieder erlaubt sein wird, wäre nur dann möglich, wenn jemand eingesteht, dass die getroffenen Maßnahmen überzogen waren. Darauf zu hoffen, wage selbst ich Optimist nicht. Amateursportveranstaltungen, sind so ziemlich das Letzte was wieder hochgefahren wird. Sollten die Experten Recht haben, zieht sich das ganze noch weit in die Zukunft, bis Ansteckungsgefahr abebbt. Oder gibt's gar schon zynische Hochrechnungen, die zum Inhalt haben, dass es gelingen kann die Gefährdeten bis September geordnet an ausreichend Beatmungsmaschienen versterben zu lassen und es danach kein Problem mehr ist, die Übriggebliebenen anständig und ohne massiven Aufwand zu versorgen?