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Alt 02.04.2020, 14:05
Dnarbedlih Dnarbedlih ist offline
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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport

Ich habe mir jetzt mal so viele Beiträge, wie möglich durchgelesen, aber eines habe ich nicht gefunden:
Gibt es von Seiten der Verbände eine Begründung, weshalb man sich dazu entschlossen hat den Stand 13.03.2020 zu werten?
Gibt es irgendwelche objektiv nachvollziehbaren Argumente, weshalb diese Variante als fairer angesehen wird, als der Stand Vorrunde?

Das einzige, was ich finden konnte, ist das Statement, dass dieses Vorgehen so von der WO gedeckt sei.
Das impliziert aber weder, dass das Vorgehen das Bestmögliche ist, noch dass die Alternative(n) nicht von der WO gedeckt wären.

Das bestmögliche Ergebnis ist dabei m. E. das, das zu Folge hat, dass
1. der Beste Meister wird
2. die Besten aufsteigen
3. die Schwächsten absteigen

Ich habe mal die Ligen des BTTV durchgeklickt und nach den Meistern geschaut (Aufsteiger/Absteiger war mir zugegebenermaßen viel zu aufwendig).
In 65 Ligen wird nun nicht die Mannschaft mit den wenigsten Minuspunkten Meister.
Davon haben 12 Teams min. 3 Minuspunkte weniger , Extremfall sind 7 (!!!) Minuspunkte weniger und trotzdem kein Meister.

Von den betroffenen Teams wären 60 % Meister, wenn man die Vorrunde werten würde. Bei den Teams mit 3 Minuspunkten aufwärts sind es schon 70 %. Generell steigt diese Quote mit dem Unterschied an.

Es ist klar, dass es keine Variante gibt, die alle zufrieden stellt und die in 100 % der Fälle zum fairst möglichen Ergebnis führt. Aber gerade diese extremen Ausreißer würden durch das Werten der Vorrunde vermieden werden können.
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