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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport
Ich verstehe nicht, warum hier so gebetsmühlenartig gepredigt wird, dass man aufgrund der WO so werten müsse.
Wenn man sich die Passagen zur Vorgehen bezüglich der Plus- und Minuspunkte anschaut, ist in meinen Augen offensichtlich, dass all dem die Annahme zu Grunde liegt, dass alle betroffenen Mannschaften die gleiche Anzahl Spiele absolviert haben.
Es kann mir niemand ernsthaft erzählen, dass es im Sinne der Verfasser ist, am Ende jemanden mit 19:5 Punkten über jemanden mit 18:0 Punkten zu listen.
Das Szenario Saisonabbruch wegen einer weltweiten Pandemie oder aus sonstigen Gründen hatte - verständlicherweise - niemand auf dem Schirm.
Sich jetzt hier unter der Begründung der juristischen Anfechtbarkeit auf die eins-zu-eins-Auslegung des Wortlauts zurück zu ziehen, ist in meinen Augen einfach fragwürdig.
Ich halte es für durchaus gangbar, dass man das hier im Sinne der teleologischen Reduktion weiter hätte auslegen können.
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