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Irgendwie so wird es gehen müssen.
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Mindestkriterium für eine Hallenöffnung könnte schonmal sein, daß die Reproduktionszahl auf < 1 gefallen wäre (dauerhaft beendet das eine Epidemie).
Bezugsgröße könnte das jeweilige Bundesland sein, weil es regional unterschiedliche Reproduktionszahlen gibt. Zudem hat das Bundesland die Hand auf dem Schulwesen und seiner Infrastruktur.
Die Verantwortung für das Vereinstraining aber an irgendeine Person ausserhalb abtreten zu wollen, führt vermutlich nicht zu einer optimalen Lösung für die betroffenen Sportler. Was hindert so eine Person daran, z.B. willkürlich einen totalen Lockdown für ein Jahr (ach warum nicht gleich zwei) zu bestimmen? Sie hätte dann doch nur das Bestmögliche getan, um eine Virusausbreitung zu verringern, und wäre privat bequem aus dem Schneider.
Um dieses Dilemma aufzulösen, muss jeder im Verein selbst verantwortlich agieren, unterstützt allenfalls noch von der nächstgrößeren Organisationseinheit - seinem Verein. Hilfe für selbstauferlegte Hygienemaßregeln könnte beim Gesundheitsamt eingeholt werden. Ganz ohne Arbeitsaufwand der Behörde ist das nicht möglich, ganz klar, aber sie hat nunmal auch gewisse Aufgaben und Pflichten (wie wir alle in dieser Ausnahmesituation).
Aber auch beim Gesundheitsamt wieder das Dilemma: Es ist bequemer, die Hallen dauerhaft und ohne klare Perspektive zu schließen, als Anträge zu sichten und ggf. klare Richtlinien zu geben.