Dies gehört zwar nicht direkt in die HarzIV-Diskussion, jedoch zeigt der neue Bildungsbericht auf, daß die Situation nach PISA sich nicht verbessert hat. Die Folgeschäden dieser Bildungsmisswirtschaft werden sich sicher erst langfristig auf unsere Wirtschaft niederschlagen und neue HarzIV-Patienten hervor bringen.
Wobei bei mir die Frage aufkommt:
Hat die Regierung die seit der erschreckenden PISA-Studie am Drücker ist denn nichts verbessern können?
Wurde und wird die PISA-Studie überhaupt ernst genommen?
Zitat:
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Zitat von OECD-Bildungsreport
Nach dem schlechten Abschneiden bei der PISA-Studie stellt auch der neue OECD-Bildungsreport dem deutschen Bildungssystem ein mangelhaftes Zeugnis aus.
Zu wenig Betreuer und Lehrer
Die Zeitung "Die Welt" berichtet unter Hinweis auf die Studie, die OECD bemängele unter anderem die Situation in den Grundschulen und Kindergärten in Deutschland. Hier bedürfe das Betreuer-Kinder-Verhältnis der Verbesserung. Besonders gravierend sei die Situation im Elementarbereich, in dem rund 24 Kinder auf eine Betreuungsperson kommen, die nach dem Vereinigten Königreich ungünstigste Relation innerhalb der OECD. Der Durchschnittswert unter den 30 Ländern der OECD liege im Kindergartenbereich bei etwa 15 Kindern pro Betreuungsperson. Günstige Werte erreichten Island, Dänemark und Neuseeland mit einer Quote von fünf bis sieben. Im Grundschulbereich kommen der Studie zufolge in Deutschland rund 19 Kinder auf eine Betreuungsperson der OECD-Mittelwert liegt hier bei 17 Kindern.
Kein Geld für Bildung
Nach Informationen der "Tageszeitung" kommt die Studie zu dem Schluss, dass Deutschland weniger Geld für Bildung ausgibt als viele Staaten der OECD. Viele Staaten arbeiteten kontinuierlich daran, das Bildungs- und Qualifikationsniveau ihrer Menschen anzuheben - insbesondere durch die Ausbildung von mehr Akademikern. Die deutschen Ausgabenzuwächse seit 1995 aber lägen schon bei den Schulen am unteren Ende der Skala, bei den Hochschulen nur im Mittelfeld.
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