@quazy
Das sehe ich ebenfalls ganz anders...
Mal ein kurzes Beispiel:
Man nehme z.B. eine Canon-Kamera mit Vollformart-Sensor (36x24mm) und eine mit Standard APS-C 1,6 Sensor (22,3-14,9mm). Beide haben das gleiche Objektiv z.B. eines mit 50mm Brennweite und f1,8 Anfangsblende. Bei beiden stellt man die Blende auf z.B. 1,8, den Iso-Wert auf 100 und die Verschlusszeit auf 1/60. Jetzt macht man ein Einzelbild (Foto) und man wird feststellen, dass die Aufnahme mit dem Vollformart-Sensor deutlich heller ist als die mit APS-C Sensor, je nach Lichtsituation ist es vielleicht sogar überbelichtet. Es liegt daran dass der Vollformart-Sensor viel mehr Licht aufnimmt und somit lichtempfindlicher ist als ein APS-C Sensor mit Cropfaktor. Dies liegt vor allem an der größeren Sensorfläche, durch die größere Fläche kommt es auch zu weniger Bildrauschen, auch weil die einzelnen Pixel nicht ganz so dicht aneinander liegen. Bei einer Mittelformart Kamera sieht es ähnlich aus, diese ist aber wohl eher was für Profis.
Bei der Tiefenschärfe verhält es sich etwas anders, dies wäre vielleicht jetzt aber wirklich etwas zu viel. Nur soviel, auf einer Vollformart Kamera sind die 50mm Brennweite im Falle eines EF 50mm f1,8 Objektivs auch 50mm, bei einer APS-C Kamera hingegen entspricht es einem 80mm Objektiv. Schon alleine deshalb wirkt der Hintergrund bei der APS-C meistens etwas unschärfer.
Ich hoffe, ich konnte es halbwegs verständlich erklären. Wer es nicht glaubt sollte es einfach mal selber ausprobieren... und wichtig, die Automatikfunktionen deaktivieren