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AW: Grundlegende Holzfragen
Der Tischtennissport ist wie kaum eine andere Sportart
gepraegt von Materialauswahl und Anpassung bis hin zu Materialien die voellig andere Spieltechniken und Taktik erfordern.
Interessant finde ich ,dass das Material an die vorhandenen Faehigkeiten angepasst wird , quasi
Schwaechen mit Materialeigenschaften zugedeckt werden.
Dass dies moeglich ist , keine Frage.Fuer den kurzfristigen wettbewerbserfolg ist das sicher auch zielfuehrend aber hilft es der persoenlichen technischen
Entwicklung ,wenns der Belag und das Holz richten muss? Oder begrenzt und lenkt diese Denk und Handlungsweise nicht vielmehr die Entwicklung dahingehend meine Begrenztheit zu optimieren?
Was anderes ist es natuerlich wenn man solide Technik
hat und einem ein Carbonpruegel nicht einschuechtern kann ,sondern einfach nicht das gibt was man von einem Holz an Rueckmeldung und Dynamik haben will.
Ob dann das Hinokiholz einfach die Spielanlage die eh schon da war besser traegt als Limba oder Koto ,oder der Spieler sich auf die charakteristik der Holzart anpasst ? Wahrscheinlich beides .
Aus dem Grund verstehe ich allerdings gar nicht warum
man immer wieder hoert man solle nicht mit dem Material experimentieren.
Die Praxis zeigt immer wieder ,dass man mit geborgten Schlaegern auf Turnieren auch ganz gut spielen kann (ausser wenn man von Langnoppen kommt :-) ).
Geändert von marcush (21.04.2020 um 10:38 Uhr)
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