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Zitat von Abwehrtitan
@Andreas Nieschreiber
Hätten wir gegen C19 ein Impfmittel mit Wirklungsgrad 60 % hätten wir die ganzen Diskussionen hier nicht, auch keinen lockdingsbums. Aber, haben wir nicht, gegen C19 ist bislang kein Kraut gewachsen. Wir sind sicher einer Meinung das macht einen dicken Unterschied. Zudem kennen wir die Influenza in und auswendig, ganz im Gegensatz zu diesem Virus. Das ist der Grund weshalb wir wegen Grippe hier die Systeme nicht runterfahren. Die haben Schiss, so einfach ist das, und ich bin da ganz bei denen. Solange ich einen Gegner nicht kenne versuche ich seiner Rechten aus dem Weg zu gehen. Wenn man ihn das erste Mal auf die Bretter geschickt hat ändert sich das Verhalten, da kann man dann mal einen Gang höher schalten. Bei C19 wissen wir aber noch immer fast nichts. Es ist fahrlässig, andere sagen blöd dazu, ich sage es ist Beides, und so zu tun als hätten wir es mit Grippe zu tun. Ich wiederhole das nochmal für dich, nein, das ist keine Grippe, wir kämpfen gegen Aliens. Verstanden?
Ach so, der Keller, nein, ich kann da keine Helfer brauchen, den Spaß lasse ich mir nicht nehmen das alleine und mit vollem Genuss ...
Ja, ja, jeder findet so mit der Zeit seine Klientel, die er gerne mal im Keller sähe, außer er wäre Jesus Christus und hielte wieder und wieder die andere Backe hin.
Vielleicht solltest du mal offen aussprechen weshalb Merkel und Söder und einige Virologen so drastische Maßnahmen empfohlen und dann umgesetzt haben? Was ist der Hintergrund?
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Sorry Wolfgang, ich hab's immer noch nicht kapiert. Zudem will ich es immer ganz genau wissen.
Sind die jährlichen Influenza-Toten also hinnehmbar? Die haben also kein dem GG überzuordnendes Recht auf Leben? Versteh mich bitte nicht falsch, aber mit dem Argument wird von den Rechtsexperten und wissen meinenden Journalisten der Lockdown verteidigt. Das ist nicht auf meinen Mist gewachsen. Auf meinen Mist wächst dann nur die Frage, ob dieses Recht auf Leben, was dem GG überzuordnen ist, nicht auch für Influenzatod-Gefährdete gelten muss?
Mal ne Zeitlang mit überall geltenden Maßnahmen versuchen den Mist einzudämmen, weil man's nicht besser weiß, geschenkt. Mittlerweile ist aber der Punkt erreicht, an dem zugegeben wird, dass arg einschränkende Maßnahmen noch weit bis ins nächste Jahr, vielleicht gar darüber hinaus nötig sein könnten.
Wann ist bei Dir der Punkt erreicht, dass Du meinst es als Dauerzustand nicht mehr akzeptieren zu können? Letztendlich wird niemand Alte und Vorgeschädigte dauerhaft schützen können. Ob die das überhaupt wollen, sollte auch eine Rolle spielen.
Mathematisch dürften wir beide kein Problem haben auszurechnen wie lange eine Durchseuchung dauern wird, wenn eine Anzahl von angenommenen 150.000 Bundesbürger die vielleicht jetzt gerade infektös sind sich im 14-Tage-Rhythmus in selber Anzahl Neuinfizierte produzieren. Der augenblickliche Zustand gilt als beherrschbar zumindest warnen Drosten und die Virologin vor einem Anstieg, wohl. Das sind dann ca 11 Jahre. Nun hat das RKI aber nur die Zahl der insgesamt positiv getesteten parat. Das sind gerade einmal besagte ca 150.000, von denen schon eine Menge nicht mehr infektös weil genesen sind. Wenn z.B. augenblicklich nur 50.000 Menschen infektös sind, dann dauert es glatt 30 Jahre. Wirklich belastbare Zahlen gibt es aber leider nicht. Niemand weiß genau, wieviele Infizierte insgesamt es gibt. Niemand weiß wieviele schon genesen sind. Niemand weiß, ob und wenn ja wie lange Genesene immun bleiben. Zudem ist das ja eh kein nationales Problem, sondern ein globales. Damit das nötige Miteinander wieder funktionieren kann, müssen auch die Nationrn mit den vermeintlich größten Honks den Mist in den Griff kriegen. Ablästern und mit dem Finger auf andere zeigen, hilft halt auch einem selbst nicht. Das weißt Du aber eh.
Also Butter bei die Fische. Wie lange ist das was gerade abgeht Deiner Meinung nach, aufrecht zu erhalten? Wann braucht es andere Strategien? Beten und Hoffen für bzw auf einen Impfstoff, klar, kann man machen. Tut auch sicher gut. Aber Rationalität muss trotzdem auch sein. Meine zumindest ich.
BTW: Klasse, dass wir es schaffen wieder auf einer sachlichen Ebene miteinander auszukommen. Ich für meinen Teil meine, dass ich mich für drei Leben ausreichend mit Dir gestritten habe. Dabei ist keiner von uns beiden unschuldig geblieben.