Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Man merkt, dass es sich um beruflich Betroffene handelt. Bei den DTTB-Vorschlägen hat man das Gefühl, dass da Verwaltungsjuristen am Werke waren, die mit der Materie wenig zu tun haben.
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Ganz genau.
Und so ein paar Punkte aus Halbwissen zusammengeschludert sind natürlich eine Steilvorlage für Beamte, die sich auch nicht auskennen.
"Sieht gut aus, machen wir so."
Wichtig - nicht nur in dieser Diskussion - ist aus meiner Sicht der Satz:
"Die Virusprävention in der Tischtennishalle sollte also die bestmögliche
Risikoreduktion bezüglich der Virusübertragung bieten, aber keinen absoluten Schutz vorgaukeln."
Der Verweis auf die Anfahrt zum Training mit dem ÖPNV ist ein gutes Beispiel: Bis auf den Mundschutz eigentlich wie immer (oder laufen da jetzt auch die Desinfektions-Verantwortlichen rum wie bei den Einkaufswagen?), aber in der Halle dann durchdrehen.
Die Halle ist und wird kein Reinraum. Wenn das Infektionsrisiko beispielsweise gleich hoch ist wie beim Einkaufen habe ich immer noch die Möglichkeit zu sagen "Einkaufen muss ich, trainieren nicht."
Oder ich sage "Wenn ich einkaufen gehe, kann ich auch ins Training gehen."
Das darf dann gerne jeder im Rahmen vernünftiger Bedingungen für sich entscheiden.