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AW: Zusammenhänge zwischen Spielsystem und Bewegungen
Salü martinspin
Habe mich noch nicht ganz durchgelesen, wage jedoch trotzdem mal was zu "meinem" Spielsystem zu sagen (aktiv def +):
Mit Rotationsvarianten auf die passivere Seite (also meist RH) hat dieser Spielertyp in der Regel wenig Schwierigkeiten, im Gegenteil, die werden im allgemeinen geliebt. Da wartet ja meist eine in Abwehrvarianten einigermassen erprobte LN-RH. Ueberhaupt gehören die meisten Abwehrer nicht unbedingt zu den Spielern die mit Rotation weniger gut umgehen können, sie versuchen in der Regel sogar aktiv möglichst Rotation in die Bälle zu kriegen und arbeiten auch mal bewusst mit Varianten. Damit würde ich zweitens behaupten, dass Rotationsvarianten überhaupt nicht sekundär sind.
Auch die Platzierung spielt nicht so eine vernachlässigbare Rolle. Setze ich nämlich die Bälle häufig brav etwas rechts der Tischmitte (vom Gegner aus gesehen), werde ich öfters zusammengekloppt (da wartet ja die fürchterliche VH, und muss nicht mal laufen). Setze ich die Abwehrbälle auf Doppelweiss ins Rückhandeck, kommen fast alle Bälle wieder in meine RH zurück (respektive der Gegner muss ein grosses Risiko eingehen wenn er meine VH sucht)... Einfach so die Bälle zurücklöffeln reicht nicht respektive man vergibt sich damit viele taktische Chancen.
Noch etwas unwichtigeres nebenbei: Zhang Yining ist keineswegs eine Konterspielerin. Was von weitem wie Konterbälle aussehen mag sind meistens tischnah und daher relativ kurzheblig gespielte beidseitige TS. Würde fast sagen, sie ist sowas wie das weibliche Pendant zu Timo Boll.
Gruss zu später Stunde
Taugenichts
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