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Alt 03.05.2020, 10:32
h.m h.m ist offline
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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport

ich finde es trotzdem richtig, dass man sich zusammensetzt und schaut, was möglich sein kann und was nicht...wie man es hinbekommen könnte und unter welchen Bedingungen es vielleicht sinnvoller wäre, das Ganze erst einmal auszusetzen.

Da werden mit Sicherheit auch Vertreter der Bundesspielklassen und Bundesligen dabei sein (müssen), die betrifft es ja auch.

Was also für die Profis oder "Semiprofis" machbar ist, kann für den Amateurbereich vielleicht gar nicht umsetzbar sein. Von daher wieder eine sehr schwierige Aufgabe es allen gerecht zu machen.

Könnte mir vorstellen dass es sogar sinnvoll sein kann, die 4er-Ligen bei den Ligen schon um ein Jahr vorzuziehen, die eigentlich erst 2021/22 dran sein sollten, sprich die Regional- und Oberligen. Aber wird man wahrscheinlich nicht rangehen wollen, weil sich alles Vereine bereits für die kommende Saison personell gerüstet haben...

Grundsätzlich muss wohl allen klar kommuniziert werden, dass die kommende Saison keine normale Saison werden kann. Ich schreib explizit nicht "wird", denn vielleicht läuft es ja ganz anders als wir momentan denken. Aber die Lage sieht wohl eher danach aus als würden einige Unwägbarkeiten auf uns alle zukommen können, falls wir denn spielen wollen.

Wenn das vorab auch so klar kommuniziert wird, dann wird man bei Entscheidungen jeglicher Art auch auf viel mehr Verständnis stoßen wie bisher...

Der DTTB muss sich jetzt Gedanken machen, wie er die kommende Saison angehen will...je länger man wartet, desto weniger wird das von der Basis verstanden. Dass man hierbei teilweise nicht alles berücksichtigen und auch nicht in die Zukunft schauen kann, ist doch jedem bewusst. Von daher täte der DTTB hier gut dran auch dementsprechend basisdemokratischer aufzutreten und die Vereine in ihre Überlegungen miteinzubeziehen...was jetzt nicht heißt, dass man urdemokratischen "Bürgerentscheide" durchführen muss...aber die Menschen wollen miteinbezogen werden und wenn ihnen die schwierige Sachlage vor Augen geführt wird, dann findet man viel mehr Akzeptanz vor als man glaubt.

Die Gesundheit steht an erster Stelle, glaub da brauchen wir nicht zu groß zu diskutieren. Es wird also auch Personen geben, die langfristig oder aber auch kurzfristig ausfallen werden, weil sie sich der Ansteckungsgefahr nicht aussetzen wollen. Vollkommen verständlich und vielleicht trifft das einen Verein auch sehr kurzfristig, von daher sollten die Verbände die vorhanden Strafen für unvollständiges Antreten ab gewissen Ligen während dieser Zeit aussetzen. Auch wenn kurzfristige Spielabsagen kommen, dann sollten hier nicht noch zusätzliche Geldstrafen auf die Vereine zukommen.

Wo wird's denn erfahrungsgemäß schwierig? Doch vor allem bei der Wertung der Saison, das hat man ja dieses jähr gesehen oder sieht man noch. Hier müssen mögliche Lösungsszenarien angedacht und vorab auch kommuniziert werden. Die Menschen akzeptieren viel, wenn ihnen vorab bekannt ist, was passieren könnte.
Auf der einen Seite sind die, die vor allem den Sport betreiben wollen und denen es nicht unbedingt drauf ankommt, wie ihre Mannschaft abschneidet...und dann gibt's auch diejenigen, die sportliche Ziele haben. Beides ist vollkommen legitim und sollte bei den Szenarien bedacht werden.
So etwas wie dieses Jahr darf nicht mehr passieren, glaub da sind wir uns alle einig. Wertungsmöglichkeiten für solche Situationen könnten schon jetzt erarbeitet und am kommenden regulären Bundestag verabschiedet werden.

Ich denke in dem Arbeitskreis sitzen erfahrene Männer, die auch über eine gewisse Kompetenz verfügen hier sinnvolle Vorschläge zu erarbeiten. Was ich mir allerdings wünschen würde, wäre dann noch das Einbeziehen der Vereine und Spieler. Wegen mir über die übergeordneten Bezirke, aber wenn vielleicht auch noch jetzt undenkbare Vorschläge kommen, dann ist es umso wichtiger, dass die Basis dies mitträgt.
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