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AW: Eigenbau/Furnierleim
Ich habe mal einen absolut asymmetrischen Aufbau probiert: 3,5 mm Eiche - 5 mm Balsa - 0,5 mm Nussbaum. Das Nuss-Furnier also nur, um das Balsa zu schützen. Getestet hab ich das bann mit meinen Standard - Belägen: 1,7 mm Tango auf der Vorhand (Eichen-Seite) und Fakir OX auf der RH (Balsa-Seite).
Das Ergebnis hat mich absolut begeistert, vor allem für die Noppe: Abstecher und Stopblocks sehr leicht und hocheffektiv, Noppenangriff passabel, lange Verteidigung sehr flach und sicher, Nachziehen schwer möglich. Einziger Nachteil der Druckschupf, der zwar leicht zu spielen, aber nicht gerade sehr gefählich kommt, mein (allerdings als Noppenkiller bekannter) Trainingspartner konnte sie schiessen, wenn er sie spät nahm, weil die Bälle nicht fielen, sondern eher hoch blieben. Wenn ich aber einen "echten" Angriff wagte konnte ich sehr gut schiessen.
Das beste ist aber das Verhalten bei den typischen Störbällen: Auch der härteste Topspin liess sich sicher zurückblocken und mein Fakir entwickelte eine Schnittweiterleitung, die an den Palio BE heranreichte, und jeder Aufschlag liess sich kurz und platziert returnieren, mit super Schnittweiterleitung ( oder meinetwegen Schnittumkehr.
Nun zu Vorhand: Sicher im kurzen Spiel und bei der Aufschlagannahme, sehr gefühlvoll im Block, beim Topspin und Schuss eine echte "Explosion". Hier zeigte sich aber der Nachteil: Das Holz ist durch den Eichenanteil etwas schwerer, der gesamte Schläger war trotz OX Noppe so schwer wie eine Beidseitig - max - Kanone, so dass ich, wenn ich auf der VH weiter aussen angespielt wurde, meist etwas zu spät an den Ball kam.
Ich werde versuchen, diesen Nachteil durch Verkleinerung des Schlägerblattes auszugleichen.
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Alles ist nur ein Produkt deiner kranken Phantasie.
Du auch.
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