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Zitat von Trillian
Es gibt viele wirklich leckere vegetarische / vegane Gerichte ohne Tofu. Tofu überzeugt mich wirklich nicht.
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Es muss ja nicht zwangsläufig Tofu in jedes vegane Gericht.
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Zitat von Trillian
Um Spaghetti mit Tomatensauce in guter Qualität zu essen, muss man nun wirklich nicht in ein Restaurant gehen.
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Stimmt, aber gibt es in Deiner Umgebung keine Restaurants, die an veganen Gerichten mehr als Spaghetti und Tofu anbieten? Nein? Dann siehst Du das Dilemma. Aber in größeren Städten und Ballungsgebieten gibt es immer mehr vegane Restaurants.

Change is coming. Außer natürlich bei den Ewiggestrigen.
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Zitat von Trillian
Meine Mannschaftskameraden würden Dir mit Sicherheit bestätigen, dass ich oft vegetarisch bestelle. In 3/4 der Restaurants finde ich die vegetarischen Gerichte gähnend langweilig, daraus kann man jetzt aber nicht herleiten, dass ich nur in 1/4 der Fälle im Restaurant vegetarisch esse.
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Verstehe. "Langweilige" Gerichte ohne Tierleid, Tierkadaver etc. sind nicht akzeptabel, dann liebere "spannende" Gerichte, für die Tiere unnötig sterben müssen...
Ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass
- man nicht zwangsläufig permanent auswärts essen muss?
- das nicht-vegane Essen nur wegen der Gewürze schmeckt?
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Zitat von Hijo de rudicio
 Peter rettet mir schon wieder den Tag....
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Ernsthaft? So plumpe Provokationen amüsieren Dich? Traurig.
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Zitat von crycorner
Finde es abwechselnd lustig und bestürzend, dass Manche gegenüber Veganern dann auch immer sagen, dass sie ja auch nicht so viel Fleisch essen. Als wäre das irgendwie ein kleiner Bonuspunkt...
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Fürs eigene Gewissen werden doch gerne diese Möchtegern-Rechtfertigungen mit dem "esse nur selten Fleisch" (s.o.) und der berühmte "Metzger des Vertrauens" ausgepackt. Ich frage mich immer, wen sie damit gauben verarschen zu können außer sich selbst. Aber vielleicht reicht ihnen das ja aus, sich selbst was in die Tasche schön zu reden und weiter guten Gewissens Tierkadaver und -erzeugnisse zu konsumieren.
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Zitat von BlinderBarmer
Ist es ja auch.
Das Problem ist sowas hier,
Unter anderem Lebendtransporte per Schiff aus Südamerika in die Türkei, um dort zu schächten.
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Das ist ein Teil des Problems. Das Kernproblem ist, dass fühlende und leidensfähige Tiere getötet werden, obwohl es nicht sein müsste. Von den ganzen Seiteneffekten ganz zu schweigen (Gesundheit, Resourcenbedarf).
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Zitat von BlinderBarmer
Das Problem ist nicht der Deich, der durch Schafe stabilisiert wird.
Es ist nicht der Gnadenhof, der die Hühner nach der 'Legekariere' noch ein Jahr im Freiland hält, bevor sie dann geschlachtet und gegessen werden
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Es gibt genug Gnadenhöfe, die Tiere erst dann erlösen, wenn sie todkrank sind. Alle anderen sind keine Gnadenhöfe.
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Zitat von BlinderBarmer
Wer artgerechte Tierhaltung zum gleichwertigen Problem wie Qualzucht erklärt, weiß nichts, und er verbessert auch nichts.
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Wer glaubt, dass es artgerechte Tierhaltung gibt, weiß gar nichts.
Wer glaubt, dass Tiere nicht leiden, weiß gar nichts.
Wer glaubt, dass Tiere nicht merken, wenn es zum Schafott geht, weiß gar nichts.
Wer glaubt, dass Tiere "human" getötet werden können, weiß gar nichts.
Wer glaubt, dass Bio und Freilauf die Sache "schön" macht und den Tieren ein schönes Leben, vielleicht sogar einen "schönen" Tod attestieren will, weiß gar nichts.
Wer glaubt, dass ein schneller unnötiger Tod ein schöner Tod ist, weiß gar nichts.
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Zitat von BlinderBarmer
Die Implikation, dass die Bauern absichtlich ihre Tiere quälen führt zu gesellschaftlicher Verhärtung und verhindert konstruktive Lösungen.
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Es gibt nur eine Lösung: Abschaffung von Tierausbeutung. Sie bringt nur Probleme mit sich:
- Tod von unschuldigen Tieren
- Schädigung der eigenen Gesundheit
- Schädigung der Umwelt
- Verschwendung von Ressourcen
- Entstehung von Seuchen und multiresistenten Keimen
Aber hey, es schmeckt halt so lecker!
Es spielt auch keine Rolle, ob die Tiere vor ihrem Tod in engen Käfigen dahinsiechen müssen (95% der Tierprodukte stammen aus Massentierhaltung) oder 20 cm^2 oder 20m^2 Platz haben - am Ende steht immer ein vorzeitiger, gewaltsamer Tod eines Tierkindes (vergleich mal Tötungsalter mit natürlicher Lebenserwartung). Wofür? "Weil es mir schmeckt". Ernsthaft? Kann es niedere Gründe geben, für ein paar Minuten angeblichen Geschmack ein Leben zu nehmen? Wohl kaum, weil es problemlos anders geht. Denn Menschen brauchen keine Tierprodukte.
Und damit sind nicht nur Fleischprodukte gemeint, auch die Molkereiindustrie hat viel Blut an den Händen und tut wahrlich nichts Gutes. Weder für die Umwelt, noch für die Tiere noch für die Menschen. Nur fürs eigene Portemonnaie.
Aber hey, es schmeckt halt so lecker!