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AW: Zusammenhänge zwischen Spielsystem und Bewegungen
@ martinspin
Also das 4. Spielsystem dürfte am ehesten meinem Stil entsprechen, wobei aber auch Elemente aus Variante 7 und 8 vorkommen.
In der Tat ist es so, dass mir lahme (spinreiche) Bälle auf meine Rückhand mehr Probleme bereiten als die schnellen, da ich gut vom gegnerischen Tempo lebe. Da ich ziemlich gut Rückhand spiele, stehe ich allerdings nicht extrem vorhandorientiert am Tisch, sodass mir weite Bälle in die Vorhand eigentlich nicht sehr weh tun. Problematischer sind da tatsächlich die Bälle auf den Wechselpunkt!
Setzt mich ein aggressiver Gegner stark unter Druck, blocke ich am Tisch. Hab ich allerdings die Zeit dafür, dann gehe ich in die Halbdistanz und versuche gegenzuziehen.
Wie Taugenichts richtig schreibt sehe ich beim Def+ Spiel absolut keine Schwäche auf der Noppenseite. Auf tiefem Niveau kann man noch mit leeren Bällen einiges erreichen, aber gegen gute Verteidger gibt's auf der Rückhand kein Durchkommen. Bei der WM in Paris ist es beispielsweise keinem Gegner (auch Schlager nicht) gelungen Joo Se Hyuks Rückhand zu knacken. Schwachpunkt war eindeutig die Topspinvariation in seine Vorhandseite, auf die er insbesondere bei langsamen Rotationstops oft ziemlich alt ausgesehen hat.
JanMove
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