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Zitat von Taugenichts
Für mich persönlich ist eine Hauptschwäche die Neigung zur falschen Schlagwahl (z.B. Rückhandkonterversuch statt Säge oder Schupf/Druckschupf). Die Konsequenzen daraus ergeben sich aus dem konkreten Material (direkter Fehler, Vorlage für den Gegner, zu selten Punkt oder schwacher Rückschlag des Gegners).
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Kannst du mir erklären, wie es zur "falschen" Schlagwahl kommt.
Zitat:
Langsame rotationsreiche TS würde ich eher zu bevorzgten Bällen eines guten
Abwehrers rechnen. Man kann relativ problemlos die ganze Sauce zurückgeben oder mit etwas griffigeren Noppen sogar Varianten (mit weniger US als erwartet) produzieren da man alle Zeit der Welt hat.
Die raschen TS empfinde ich als gefährlicher, v.a. wenn man nicht rechtzeitig von der Platte weg kommt. Das aber nicht speziell wegen des Materials.
Ebenfalls unangenehm sind rasche ungeschnittene Knaller, die sind mit den meisten LN schwieriger zu kontrollieren als mit NI-Belägen.
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Würdest du sagen, dass für dich der Tempowechsel vom langsamen zum schnellen TS schwieriger ist als die Rotation?
Den bisherigne Beiträgen von LN-Spielern habe ich entnommen, dass die LN ganz unterschiedlich eingesetzt werden kann: Abwehrschlag, Block-Konter und sogar TS (Uli)
Man kann nicht sagen, dass LN defensiv ist. Wahrscheinlich bist du auf der RH nicht ein defensiver LN-Spieler, der pausenlos hinten steht. Wenn du die LN eher tischnahe brauchst (Block), wäre es falsch, dein Spiel beim DEF+ einzuordnen. Es wäre dann eher Typ 4. Ich gehe mal davon aus, dass du eine Mischung von Spielsystem spielst. Vielleicht wäre es auf lange Sicht besser, die LH-RH auch bei schnellen Bällen tischnahe zu spielen.
Gruss
Martin