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Zitat von Noppenzar
... Was aber bei unkontrollierter Liberalisierung passiert siehst du erst heute am Beispiel Benteler ... jetzt will man Staatsgelder...
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Die Holding hat ihren Sitz in Österreich (Salzburg), da werden sie wohl nur unter Strengen Auflagen (Arbeitsplatzerhalt in D u.ä.) ne Spritze bekommen.
https://www.finanzen.net/nachricht/a...shilfe-8886151
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Dabei steckte Benteler schon vor der Coronakrise mitten im Umbau. Das Unternehmen hatte sich mit der Expansion in die USA verhoben und landete 2018 gerade noch in der Gewinnzone. 2019 trennte sich Benteler vom Stahlrohrhandel. Wie sich das auf die Ergebnisse 2019 ausgewirkt hat, ist unklar. Auch in diesem Jahr gehe das "Transformationsprogramm" weiter, erklärte Benteler. In der kleineren Stahl-Sparte gehe es darum, "den Großteil der Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern".
Die Investmentbank Rothschild arbeitet an "strategischen Optionen" für Benteler, während die Juristen von Ashurst mit den 30 Gläubigerbanken über die zwei Milliarden Euro verhandeln, die sich das Unternehmen Insidern zufolge bei ihnen geliehen hat. Die führenden Institute, darunter Commerzbank, DZ Bank, LBBW, NordLB und Erste, haben die Kanzlei Latham & Watkins mandatiert. "Wir stehen ganz am Anfang der Gespräche. Wir rechnen vor dem Herbst nicht mit einer Lösung", sagte einer der Insider. "Dass der Staat dabei eine Rolle spielen wird, glaube ich nicht." Bisher hätten die Banken immerhin darauf verzichtet, Kredite mit Abschlägen an Investoren zu verkaufen, die nur darauf lauern, sie in Eigenkapital umzuwandeln.
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Benteler hatte sich mit den Autos verheiratet, dadurch hatte man lange Jahre ein sicheres Geschäft. Wenn man das nicht für Rücklagen genutzt hat, bzw. zur Standortsicherung, könnte es sein das D eine standortbezogene Hilfe leistet, mehr aber auch nicht.
Die Autos werden Benteler nicht retten können (wollen).