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Zitat von winski
mindestens 1,4 % beträgt. Auf 100.000 durchgeführte Tests werden also durchschnittlich mindestens 1.400 Menschen fälschlich als "Corona-Infizierte" ausgewiesen. Bei 100 Menschen werden also immer 1 oder 2 als Corona-positiv getestet, auch wenn sie gar kein Corona haben.
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Das ist wissenschaftlich ein gar nicht so schlechter Wert.
Jeder Test hat immer die Gefahr falsch positiv zu testen.
Wenn also sehr viele getestet werden, die negativ sind, kann es sehr wohl vorkommen, dass mehr nicht positive als positiv diagnostiziert werden als tatsächlich Erkrankte. Das gilt z.B. auch für Dopingtests und auch ein Schwangerschaftstest allein beweist keine Schwangerschaft.
Es gibt immer die sog. B-Probe und erst wenn diese positiv ist, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung, Infizierung, Schwangerschaft und ein Dopingvergehen als recht gesichert zu betrachten.
Das ist Mathematik (die ich vergeblich studiert habe

).
Allerdings kommt als Gegenargument die Tatsache den Tests zu Gute, dass ja nicht wild in der Gegend herum getestet wird, sondern nur bei begründetem Verdacht, also nur bei bekannten Kontakten, Symptomen oder der Zugehörigkeit zu gewissen Gruppen (Ärzte, Kranken- und Altenpfleger etc.).
Es lässt sich ja auch nicht jeder auf AIDS testen, sonst hätten wir verdammt viele positive AIDS-Tests.