Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Es war aber nicht der Orthopäde, sondern der Radiologe bzw. der, der das MRT bedient.
Im Regelfall geht man zum selbstständigen Facharzt, und der 'beauftragt' die OP bei einem dritten, bzw. den dritten sucht man sich selber.
Und dann hätte ich gerne ein größeres Krankenhaus mit einem Arzt, der die OP öfter macht und Erfahrung hat.
Das Problem, das du beschreibst, hat nichts mit der Anzahl oder der Größe der Krankenhäuser zu tun, sondern damit, dass der Arzt im Krankenhaus arbeitet und ihm 'Aufträge' zuschanzt.
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Mit der Größe hat das dahingehend zutun, wenn man in so einer Klinik einen Schwerpunkt hat und der "OP" heißt. In NRW ist so etwas das Wirbelsäulenzebtrum Herne. Machen wohl 4.000 oder 5.000 OP's im Jahr. Ich kenne einige, die sich da haben operieren lassen und der Erfolg war oft bescheiden. Mein Hausarzt und Physio sind auf solche Zentreen überhaupt nicht gut zu sprechen. Mein Hausarzt schickt die Leute gerne zur Infiltrationstherapie zum Grönemeyer oder setzt selbst auf Neuraltherapie. Auch Ultraschall wird angeboten und er setzt viel auf Physio.
Ich kann auch aus eigener Erfahrung berichten:
War in Soest und habe mit einen Netv eingeklemmt. Es ging nichts mehr. Im großen Klinikum ein Arzt, der mich am liebsten am nächsten Tag operiert hätte. Keine Spritze, kein Einrenken, nichts. Hab mich dann selbst entlassen/verabschiedet, bin am nächsten Morgen zum Hausarzr. Eine Spritze Diclo, eine Kortison, eine Muskelrelaxans (Musaril sind ja verboten, also Spritze). Dazu direkt 15x Physio verschrieben. Gleich am nächsten Tag erste Session dort und von oben bis unten eingerenkt. Nach 2 Tagen konnte ich wieder arbeiten, nach 3 Wochen war ich beschwerdefrei...