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AW: Griffschalen aus Fineline
Gute Gelegenheit,
sich mal von einem Schrottpaddel zu trennen, dachte ich mir heute. Ich bewahre schon lange ein Samsonov Alpha auf, welches ein verzogenes Schlagblatt hat (in Längsrichtung leicht verdrillt). Hatte ich seinerzeit erst bemerkt, als ich schon Beläge draufhatte und es leicht auf einer Ebene wippte. Für eine Reklamation zu spät. Ganz koscher kam es mir von Anfang an nicht vor. War mit 75 g sehr ungewöhnlich leicht. Würde mich nicht wundern, wenn das mal in einem Backofen auf Gewicht getrimmt worden ist. Zudem war auch das Schlagblatt mit 155x148 etwas kleiner als gewohnt, eventuell abgeschliffen.
Aber egal, zum eigentlichen Thema:
Wie man auf den Bildern sieht, habe ich die rückseitige Griffschale abgespalten. Wie vorhergesagt sind Griffschale und Griffblatt nicht ausgehöhlt (bis auf zwei kleinen Löcher). Die Griffschale mit kleinen Anhaftungen wiegt 11.3 g. Wenn ich für die andere Griffschale mit der Linse etwa das gleiche Gewicht veranschlage, komme ich auf rund 23 g für beide (zur Erinnerung Liquid Sky hatte 20-25 g angesetzt).
Mit meiner Wägemethode hatte ich paar Beiträge zuvor 22.3 g für den angeklebten Griff ermittelt (Fotos zu Threadbeginn). Passt also ganz gut zusammen.
Den Schwerpunkt der Griffschale, so wie auf dem Foto abgebildet, kann ich jetzt noch etwas präzisieren. Er liegt bei 47 mm Abstand vom Griffende. Man sollte die Waage also bei einem geraden Griff eher bei 47% seiner Länge unterstellen und nicht bei 50 %, wie in meinem allerersten Versuch.
Ergebnis:
Für dieses Beispielholz hat sich der Ansatz bestätigt, daß mit meiner Wägemethode bei Überschreitung von 20 g ein massiver Fineline-Griff vorausgesagt werden kann.
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