Jonack (Jg. 2001) war bis Ende 2019 für die internationalen Jugendturniere und bis Juni 2019 für die nationalen Jugendturniere spielberechtigt.
Für Wetzel gilt natürlich als Jahrgang 2002 das Gleiche nur ein Jahr länger.
Also bis Juni 2020 national und bis Ende 2020 international da die Turniere (EuropeTop10, Weltmeisterschaften) auf die Turniere der Saison 2019/20 aufbauen. Auch für die Jugend World-Tour Turniere darf er noch spielen.
Trotzdem kann man sagen das er aus der Jugend raus ist, denn das halbe Jahr was er jetzt noch theoretisch international spielen dürfte (wenn er es denn aufgrund Corona bzw. den nötigen Nominierungen/Qualifikationen überhaupt darf), ist ja nun auch vernachlässigbar.
Fakt ist er gehörte in Deutschland zu den besten Jugendlichen, aber wenn es um den Herrenbereich geht ist er ja wirklich noch sehr weit weg von der Deutschen Spitze.
Und die Konkurrenz die er da in den nächsten Jahren überholen müsste, um dann auch mal in den Genuss vieler internationaler Turniere zu kommen usw., ist ja wirklich nicht ohne.
Deshalb bietet sich ein Wechsel nach Österreich schon an, wenn er von dort das Zeichen bekommen hat, das man dort auf ihn als jungen Spieler setzt und ihn als guten Herren-Nationalspieler aufbauen möchte.
Das jetzt Schlager sein Mentor ist, ist das eine, das er aber voraussichtlich auch in den Genuss vieler Einsätze bei Herren World-Tour Turnieren kommen wird, bzw. dann auch in den nächsten Jahren im Herren-Kader bei EM und WM ist, bzw. gute Chancen darauf hat wenn er sich weiter gut entwickelt, ist natürlich das andere.
Trainingsmäßig hätte er sich natürlich auch für den Deutschen U23 Kader entscheiden können, die haben ja in Düsseldorf auch super Training unter tollen Bedingungen. Aber dort im Kader gibt es auch noch ein Dutzend weiterer junger Spieler die den Sprung in den Topkader der Deutschen Herren schaffen wollen. Deshalb wird Wetzel wohl lieber weiterhin zu Hause in der TopSpin Akademi mit guten Spielern aus Allerwelts-Ländern trainieren (mit seinem Vater als Headcoach der ja durchaus wissen wird was das Beste für seinen Sohn ist) und sicherlich auch viele Lehrgänge mit den Topspielern in Österreich mitmachen können.
Alles in allem eine für mich sehr nachvollziehbare Entscheidung.