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Zitat von JanMove
Ach so, Du oder der Veganer definiert was schlimm ist. Das sieht die überwiegende Mehrheit aber anders. Gut die Mehrheit kann auch irren.
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Eben.
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Zitat von JanMove
Ich sag mal so, wenn es schlimm ist, dass ein Tier ein anderes frisst, so wie es die Natur nun mal vorgsehen hat, dann ist es eine etwas eigenwillige Interpretation dies als schlimm zu definieren nur weil es ein Mensch macht. An welcher Stelle Dein Vergleich hinkt, muss wohl nicht näher erläutert werden.
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Da hinkt nichts, oder findest Du es nicht schlimm, ohne Notwendigkeit zu töten bzw. töten zu lassen?
Zitat:
Zitat von JanMove
Selbiges gilt für den Veganismus. Falls überhaupt möglich, hielte ich es für ziemlich aufwendig und gekünstelt sich ausgewogen vegan zu ernähren.
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Was ist denn daran aufwendig, sich einfach bunt aus der Obst-, Gemüse- und Nüsse-/Samen-Welt zu ernähren? Das sind Dinge, die direkt in der Natur vorhanden sind. Gekünstelt ist Deine Idee von vollständiger Ernährung durch Pillen.
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Zitat von JanMove
"Ausgewogen" und "fleischlos" bzw. "ohne tierische Produkte" ist für einen Allesfresser ja quasi schon ein Widerspruch in sich.
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Was für ein Unsinn. Nur weil man alles essen kann, entsteht dadurch doch keine Notwendigkeit, das auch zu tun.
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Zitat von JanMove
In der Natur gibt es Pflanzenfresser, Fleischfresser, fleischfressende Planzen, ... usw. Wer da wen aus welchen Gründen frisst, macht qualitativ keinen Unterschied. Absurd ist es diesen Unterschied da reinzuinterpretieren.
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Wenn Du sagst, wir sind alle Teil der Natur, bin ich bei Dir. Wenn Du Menschen, Tiere und Pflanzen gleich setzen willst - merkst Du selbst nicht, oder?
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Zitat von JanMove
Wenn jemand Vegetarier oder Veganer ist, um damit u. a. die Zustände in der Massentierhaltung anzuprangern, dann respektiere ich das sogar sehr. Auf der anderen Seite kann ich selbiges anprangern ohne Vegetarier/Veganer sein zu müssen.
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Richtig, ist aber Doppelmoral par excellence.
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Zitat von BlinderBarmer
Wenn die Haltung und die Tötung ohne Leiden vor sich gehen, ist die Haupt -Prämisse der Veganer, Tierleid zu vermeiden, erfüllt.
Dann hat kein Tier gelitten, die anderen Tieren leiden nicht an dem Tod eines Artgenossen.
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Wen willst Du eigentlich verarschen, indem Du Dich partout an leidvollem Leben und "schönem" Töten reibst? Ersteres ist natürlich gut, aber eben nicht der einzige Aspekt - ich zitere noch einmal:
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Veganismus ist eine Lebensweise, die versucht - soweit wie praktisch durchführbar - alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an leidensfähigen Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden
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Dass Du unnötiges Töten nicht als grausam oder leidvoll betrachest, ist schon eine merkwürdige Moral- und Wertevorstellung, aber die Ausbeutung solltest selbst Du erkennen, aber die ist vermutlich auch nicht schlimm, weil die Tiere ja ein ach so schönes Leben und einen noch schöneren Tode hatten? Dir ist echt nicht mehr zu helfen.
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Zitat von BlinderBarmer
Das du in der Veganismus-Definition nicht die Haupt-Prämisse erkennt, geschenkt.
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Ich erkenne sie nicht? Siehe oben, es gibt nur einen, der sich die Aspekte nach Gutdünken herauspickt, und das bin nicht ich.
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Zitat von BlinderBarmer
Alles im Veganismus dreht sich ums Leiden der Tiere, die Worte Ausbeutung, Grausamkeit und Leiden vermenschlichen im übrigen ebenfalls die Tiere, die haben in der Tierwelt keine Bedeutung.
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Du willst den Tieren ernsthaft absprechen zu leiden? Und welchen Unterschied macht es, ob Tiere (nicht) wissen, dass sie ausgebeutet werden, der Punkt ist doch, DASS sie ausgebeutet werden und deshalb ihr natürliches, artgerechtes Leben nicht führen können, ja sogar nur von Menschen "gezeugt" werden, um als Nahrung zu dienen, was für ein perfider, abartiger Vorgang.
Auf den Vergleich mit dem Kind bist Du natürlich nicht eingegangen, aber das hältst Du vermutlich nicht für vegleichbar? Wenn nein, warum nicht?
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Zitat von BlinderBarmer
Auch du kreist bei jedem deiner Post um das Leiden der Tiere.
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Wie oft muss ich denn eigentlich noch schreiben, dass das Leiden der Tiere zu ihren viel zu kurzen Lebzeiten nur ein Aspekt ist und der Kern die Ausbeutung und das unnötige vorzeitige Töten? Reicht es nicht, darauf 100x hinzuweisen? Das kann man kaum überlesen, zähle mal zusammen, wie oft ich darauf explizit hinweise. Muss ich es jedes mal in 48 Punkt hervorheben?
Mich dünkt, Du willst nur weiter trollen, in dem Du alles permanent ignorierst, was Deine Fokussierung ad absurdum führt.
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Zitat von BlinderBarmer
Wenn die Tiere in der aktuellen Situation nicht leiden würden, gäbe es die ganze Bewegung nicht.
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Blödsinn, Du hast Veganismus echt nicht ansatzweise verstanden.
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Zitat von BlinderBarmer
Deichpflege als Ausbeutung abzulehnen, ist dagegen eher albern.
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Das als Argument gegen Veganismus anzuführen noch viel mehr.
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Zitat von BlinderBarmer
Ich 'werte' die Tiere als Nutztiere ab?
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Natürlich. Du teilst gewisse Tiere als Nutztiere ein, das ist Speziesismus pur:
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Speziesismus (aus Spezies (= Art) und -ismus) bezeichnet die moralische Diskriminierung von Geschöpfen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Dies schließt ein, dass das Leben oder das Leid eines Lebewesens nicht oder weniger stark berücksichtigt wird, weil es nicht einer bestimmten Spezies, wie etwa der Spezies des anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens), angehört.
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Wiki
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Zitat von BlinderBarmer
Die existieren nur, weil sie einen Nutzen haben du sprichst ihnen das Existenzrecht ab.
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Schau Dir doch endlich mal das Video an. Du begehst einen logischen Fehlschluss mit Deiner "Argumentation". Hier noch mal extra für Dich:
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Zitat von BlinderBarmer
Einen Nutzen zu haben ist deren evolutionärer Vorteil.
Und wenn sie beim Nutzen haben nicht leiden, muss man kein Problem konstruieren, wo dann keins mehr ist.
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Cool, dann sperre ich ein paar junge Frauen in eine 150 qm Suite, habe Spaß mit ihnen, und wenn sie 30 geworden sind, reiche ich ihnen eine Überdosis Schlafmittel und hole mir neue junge Frauen. Alles in Ordnung, der Nutzen ist gegeben und sie haben ein schönes Leben sowie einen leidlosen Tod. Perfekt!
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Zitat von JanMove
Generell bin ich ja bei Dir. Allerdings halte ich es für gewagt, Tieren jegliche Art von Leidfähigkeit abzusprechen. Elefanten, Delfine und manche Affenarten trauern zum Teil sehr lange beim Tod eines ihrer Artgenossen. Ob und in wie weit dies auf "Nutztiere" zutrifft, kann ich schlecht beurteilen.
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1. Wieso sollte das bei den "Nutz"tieren anders sein?
2. Du stellst es doch selbst fest:
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Zitat von JanMove
Auf alle Fälle leiden Mutterkühe ziemlich darunter, wenn ihnen die Kälber direkt nach der Geburt entzogen werden. Das hat angeblich oder auch nachweislich negativen Einfluss auf die Fleisch- und Milchqualität der Mutterkuh. Deswegen sollte man auch darauf achten, dass die Muttertierhaltung gewährleistet ist.
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Ekelhaft, nur Wert darauf zu legen, um damit die Qualität des tierischen Produkts zu verbessern. Ernsthaft, das ist Lebensverachtung at its worst.
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Zitat von JanMove
Schweine spüren sehr früh, wenn sie zur Schlachtbank geführt werden. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie es spüren, wenn mit ihrem Kollegen selbiges geschieht. Insofern halte ich es schon für angebracht, dafür zu sorgen, dass dem Rechnung getragen wird und die Tiere nicht unnötig leiden müssen.
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Schweine sind so sensibel und klug wie Hunde. Hunde isst man nicht (zumindest in den westlichen Ländern), Schweine schon. Warum? Du kannst gerne oben unter Speziesismus nachlesen.