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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA
Die Alternative hast du mit Jelzin gehabt. Bitterste Arnut aufcder einen, unfassbarer Reichtum durch Kleptokratie auf der andern Seite. Egal ob Abramowitsch oder irgendein anderer Oligarch. Alle haben sich zu Jelzinzeiten bedient, alle haben echte Leichen auf ihrem Weg hinterlassen.
Putin hat die Anarchie beseitigt, wer mit den Regeln geht hat von ihm wenig zu befürchten. Die Oligarchen verdienen weiter, dafür halten sie ihn mit im Amt. Macht es einer nicht, siehe Chodorkowski.
Dass Putin selber Dreck am Stecken hat, keine Frage.
Der arabische Frühling hat soweit damit zu tun, dass in vielen Köpfen hier die völlig irrige Meinung herrscht die westliche Mentalität auf andere Kulturen zu übertragen.
Besonders die deutsche Linke "Intelligenz" spricht da kontinuierlich mit einer Arroganz, die sicherlich nicht förderlich ist. Das fängt bei Integrationsfragen und so "harmlosen" Themen wie dem Kopftuch an (frag mal Iranerinnen, Saudi-Arabierinnen und Atattürk dazu...) und endet in dem völligen Irrglauben völlig anderen Kulturem unser Wertesystem bringen zu wollen.
Egal ob Vietnam, Afghanistan, der Nahe Osten, solche Missionierungsversuche sind immer gescheitert.
Zweimal war man cleverer. Nach dem 2 WK hat man den Japanern ihre Kultur und den Tenno gelassen, 1991 hat man Saddam nicht gestürzt.
Daher empfehle ich ja auch allen linken Aktivisten mal echte Fernreisen ab von all-inclusive. Einfach mal als Weißer im eine echte japanische Disko gehen (wenn man reinkommt), einfach mal nach China aufs Dorf und gucken wie 100 Leute einen beäugen oder auch mal in die Favelas oder nach Uganda in die Disko. Da relativiert sich das Bild vom "Buntland" ganz schnell.
Es heißt nicht umsonst "andere Länder, andere Sitten".
Zu Corona:
In den USA haben sie alle versagt. Natürlich polarisiert Trump, aber glaubst du, dass das bei deren System unter Obams anders gelaufen wäre? Glaubst du, dass ohne Lohnfortzahlung die Leute dann nicht halbtot zur Arbeit gegangen wären und anddre angesteckt hätten? Sämtliche administrativen Tätigkeiten sind in NY in demokratischer Hand. Gab es da im Angesicht der Katastrophe irgendeine sinnvolle Handlung? Zumal von den Gruppen, die hauptsächlich betroffen waren kaum Trumpjünger dabei waren. Die Hauptausbrüche waren in den sozial schwachen Vierteln mit Afroamerikaern und Latinos. Und diejenigen, die bei den BLM Demos sämtliche Regeln nicht beachteten, das waren auch alles Trumpgegner.
Man kann ihm viel vorwerfen und er hat zu Corona auch viel dummes Zeug erzählt, aber für die Dummheit der Leute kann man ihn sicher nicht alleine verantwortlich machen.
Ich sehe das Problem eher in den sozialen Standards , vor allem in den USA, Beasilien und Großbritannien. Die Absicherungen sind minimal, die Leute riskieren sehr viel, damit sie ihren Lebensunterhalt sichern.
Und sind wir moralisch besser?
2008/09 hat man Italien und Spanien das Messer des Sparens auf die Brust gesetzt anstatt ihnen Peseta und Lira wiederzugeben. Dementsprechend schlecht ist jetzt die Versorgung. Und wir hatten Glück. Die ultraneoliberale Studie von Bertelsmann war geschrieben, Spahn mehr oder minder schon auf linie gebracht und erste Krankenhausschließungen waren schon umgesetzt. Wie wäre die Lage gewesen, wenn Corona erst in 5 Jahren gekommen wäre?
Geändert von Noppenzar (03.07.2020 um 01:23 Uhr)
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