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Zitat von mithardemb
Man sollte bei zu Guttenberg die Beurteilung über die Leistungen im Amt des Verteidigungsministers und der Plagiatsaffäre nicht vermischen. Wenn ich mich recht entsinne war er als Verteidungsminister bei der Truppe durchaus beliebt. Auch war er es, der das Wort "Krieg" in den Mund genommen hat und der bis dahin vorherrschenden Verniedlichung ein Ende gesetzt hat.
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Zu Guttenberg konnte sich hervorragend in der Öffentlichkeit verkaufen. Intern wurden seine Leistungen als Minister jedoch anders bewertet:
Thomas de Maizière behauptet sinngemäß, er habe damals einen Sauladen übernommen, als er zu Guttenberg im Verteidigungsministerium nachfolgte.
https://www.spiegel.de/politik/deuts...-a-762559.html
Ein weiterer ehemaliger Verteidigungsminister geht ebenfalls mit dem ehemaligen Liebling der Boulevardpresse hart ins Gericht:
https://www.tagesspiegel.de/politik/.../23968822.html
Im Rückblick betrachtet sieht man vieles klarer. Zu Guttenberg war der erste Verteidigungsminister, der dafür sorgte, dass die Bundeswehr bis heute kaputt gespart wird. Seine nachhaltigste Reform, die auch dem damaligen Zeitgeist geschuldet war - die Abschaffung der Wehrpflicht und des verpflichtenden Zivildiensts * war ein Fehler.