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Alt 20.07.2020, 14:58
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von Danielson Beitrag anzeigen
Das ist nicht Dichtung, sondern Tatsache, dass Rechtsextremismus bei einem Teil der Staatsdiener in Uniform ein nicht unerhebliches gesellschaftliches Problem ist. Und selbst wenn es nur ein Polizist sein sollte, der von einem Polizeirechner aus Daten abgreift und damit linke Politiker oder Kabarettisten bedroht, ist es einer zu viel.

https://www.tagesspiegel.de/politik/.../26008090.html

https://www.fr.de/politik/polizei-sk...-90008105.html

Und ich möchte auch nicht von Soldaten verteidigt werden, die Werte des Grundgesetzes in Frage stellen. Und jemand mit rechtsextremistischer Gesinnung tut das.

https://www.n-tv.de/politik/Deswegen...e21883445.html



Und dass es "racial profiling" gibt, ist auch keine Erfindung von deutschen Medien. Jemand mit schwarzer Hautfarbe wird in Deutschland öfters kontrolliert als jemand mit weißer Hautfarbe. Dass das nicht einfach toleriert werden darf, gibt Artikel 3 im deutschen Grundgesetz vor.

https://www.gesetze-im-internet.de/g...000010949.html



Damit verunglimpfe ich weder die deutsche Polizei noch die Bundeswehr. Alle diese Staatsdiener tragen eine enorme Verantwortung dafür, dass wir uns hier größtenteils sicher fühlen können. Dafür danke ich aufrichtig und will, dass es so bleibt.

Mal zum Märchen des Racial Profiling:

Die größte schwarze Community gibt es in diversen Großstädten. Viele Anlaufpunkte der Community sind in sozialen Brennpunnten. Western Union, Afroshops usw.

Leider gibt es in diesen Ecken (ein Beispiel wäre die Gegend um den Hbf Hagen, aber in anderen Städten ist es ähnlich) einer große Dealerszene, wo der "Vertrieb" am Endkunden weit überproportional von Schwarzafrikanern betrieben wird.

Dazu hat sich in den Innenstädten seit 2015 gerade Abends (siehe Domplatte oder gestern erst Frankfurt) eine Szene herausgebildet (mit "Feiern" hat das nichts zu tun, reines Framing) die auch überproportional viele südländische Zuwanderer beinhaltet.

Dazu gibt es in jeder Großstadt mittlerweile Viertel, die man auch "Klein-Arabien" nennen könnte, mit einer bestimmten Klientel.

Dass dann nicht die Oma mit der Einkaufstasche oder der Rucksacktourist vom Dorf kontrolliert werden, sollte logisch sein.

Gerade die lautstarken "Aktivisten" dieser Communities halte ich doch für so gebildet, dass sie das auch genau wissen.

Bei Lanz saß so ein ultralinker, farbiger "Aktivist", der sich über Kontrollen im "Görli" beschwerte. Der weiß aber ganz genau, dass, wenn er dort hingeht, da parallel sicher auch ein Dutzend anderer farbiger Mitbürger ihren dubiosen Erwerbstätigkeiten nachgehen. Man könnte sogar vermuten, dass er bewusst solche Örtlichkeiten aufsucht, weil er weiß, dass er dort am wahrscheinlichsten kontrolliert wird.

Wäre der Mann im Grunewald oder Dahlem spazieren gegangen, wäre die Wahrscheinlichkeit einer Kontrolle erheblich geringer gewesen.

Ich höre nie, zumindest in Deutschland, von diesen "Aktivisten", dass endlich mal gegen die kriminelle Minderheit in ihrer Community hart vorgegangen werden muss. Wenn es am Hagener Hbf keine schwarze Dealerszene mehr gäbe, dann würde auch der normale farbige Spaziergänger nicht kontrolliert werden.

Dazu kommt dann gerade auch bei den "Aktivisten", dass ihre Art sich zu kleiden optisch der der kriminellen Klientel nicht unähnlich ist.

Ich bin mir sehr sicher, dass ein farbiger Mitbürger, der den "Görli" in Anzug und Krawatte auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatt durchquert weniger wahrscheinlich unter Beibachtung genommen wird als jemand mit Canouflagejacke, Trainingshose und sonstigem "Bob-Marley-Kiffer-Style".