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AW: Strukturreform im WTTV
In NRW hast du halt das Problem die extrem bevölkerungsreiche Rhein-Ruhr Region, wo du schnell mal ohne Fahrtprobleme 2 oder 3 Kreise zu einem Bezirk zusammenlegen kannst und auch noch in 20 Jahren genügend Spieler für einen geordneten Betrieb haben wirst, auf der einen Seite der Medaille zu haben und auf der anderen Seite hast du die dörflichen Landkreisr, die jetzt schon flächenmäßig groß mit weniger Spielern sind, nach der Reform aber riesig werden. Das zusammen zu bekommen ist nahezu unmöglich..
Sicher kann man das alles so machen wie geplant. Spart man halt eine Verwaltungsebene. Nur wird sich allgemein nicht viel ändern. Das glaubte man schon mit der letzten Reform (glaube war so um 2005).
Die Kernprobleme bei der Neumitgliederakquise geht man dadurch nicht an. Der individualisierte Zeitgeist mit Ganztagsschule und Digitalisierung trifft fast jede Sportart. Dazu kommt der übermächtige Fussball und gerade bei Kindern aus Migrantenfamilien kein Bezug zu klassischen Sportarten wir TT, Tennis oder Handball.
Hier müsste man mMn. eher die Aktionseinheiten klein aber lokal schlagkräftig aufstellen.
Viele Grundschulen haben eine Nachmittagsbetreuung. Davon sind vielleicht eine Stunde betreute Hausaufgaben, der Rest der Zeit wird gespielt. Hier könnte man TT-AG's anbieten. Man könnte auch soziale Angebote machen. Man könnte über Fundraising den, für sozial schwache Eltern, teuren Sport unterstützen. Einmal für das benötigte Material, aber z. B. auch bei Nachhilfe oder Behördengängen.
Nur über lokales "Klinkenputzen" und eine neue "Ganzheitlichkeit" des Vereins wird es gehen.
Geändert von Noppenzar (23.07.2020 um 16:09 Uhr)
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