Zitat:
Zitat von Kyuss
Was ist denn das grosse Problem bei einem "Falschpositiven" ?
Er muss vieleicht für paar Tage fälschlicherweise in Quarantäne und kann diese beim Nachtest wieder verlassen.
|
Erst mal reden wir hier von freiheitsentziehenden Maßnahmen. Die sind schon ein großes Problem und müssen gerechtfertigt sein. Wir hatten ja z.B. den Fall, dass Gerichte die generelle Quarantäne von Schwedenrückkehrern aufgehoben haben. Es trifft bei dem falsch-positiven auch noch seine Kontaktpersonen mit.
Die Frage ist auch, ob der falsche Test ein rein statistisches Problem oder ein systematisches Problem ist. Dann würde ein zweiter Test auch nicht die falsche Diagnose revidieren.
Wann erfolgt denn eigentlich der zweite Test? Ich hatte das bisher so verstanden, dass bei Erkrankten die keine starken Symptome haben und nicht ins Krankenhaus müssen, grundsätzlich zwei Wochen Quarantäne angeordnet wird und sie danach als geheilt angesehen werden.
Zitat:
Zitat von Kyuss
Ein "Falschnegativer" kann zum Superspreader werden, je nachdem wie derjenige drauf ist.
|
Keine Frage die Möglichkeit ist gegeben. Das ist ja auch der Grund warum man testet. Neben dem falsch-negativen Ergebnis kann es ja durchaus auch sein, dass man sich bereits angesteckt hat, aber der Virus noch nicht repliziert. Es gibt leider keine absolute Sicherheit.
Interessanterweise forder der Karl Lauterbach (SPD) ja auch sich weniger auf einzelne Infektionen sondern auf "Superspreading Events" zu konzentrieren.