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Alt 04.08.2020, 10:38
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AW: Der Veganer-Thread

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Ja, richtig.100% gibt es nicht. Ich kenne BB´s Essgewohnheiten nicht, aber wenn er Massentierhaltung bewusst ablehnt, ist er schon sehr vielen Menschen auf diesem Planeten voraus. Zudem ist es bei ihm ja keine Ausrede, sondern eine bewusste Akzeptanz der Fleischindustrie innerhalb seiner moralischen Grenzen.
Stimmt, der Punkt mit Weidehaltung = akzeptabel ist keine Ausrede, vieles andere schon.

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Damit wird er nicht zum Vegetarier oder Veganer, aber damit ist er mir deutlich lieber, als Schantall, die glaubt, Würstchen wachsen am Baum.
Keine Frage.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Ich habe keine Ziele, ich finde nur, dass Tierhaltung ohne Leiden besser ist als die Ausrottung dieser Tiere.
Und das ist nunmal das Endziel der veganen Lebensweise (nicht Ernährung), es soll diese Tiere nicht mehr geben, egal ob die Leiden oder nicht, denn die werden ausgebeutet.
Warum schreibst Du immer und immer wieder diesen Unsinn?
Niemand möchte absichtlich Tiere ausrotten.
  1. Meinst Du wirklich, es ist für die Tiere besser, geboren und gezüchtet zu werden, um von Menschen zur "Arterhaltung" gegessen zu werden als auszusterben? Allein schon dieser offensichtliche Widerspruch gibt die Antwort doch vor. Arterhaltung durch aufessen, zynischer geht es kaum.
  2. Es würden ja nur die Tiere (Arten) aussterben, die so in der Natur gar nicht vorgekommen sind bzw. vorkamen. Schweine, die wegen Überzüchtung Sonnenbrand bekommen - wtf? Wäre es wirklich schlimm, wenn diese Züchtung aussterben würde? Wäre es schlimm, wenn Kühe aussterben, die durch Überzüchtung die x-fache Milchmenge produzieren als in der Natur normal ist bzw. war? Wäre es schlimm, wenn Hühner aussterben, die dermaßen verzüchtet und turbogemästet werden, dass sie in einem Bruchteil der Zeit, die es in der Natur dauern würde, unfassbare Körpermasse aufbauen, so dass ihre Körper das gar nicht komplett verarbeiten können und was zu einer hohen Anzahl an "Kollateralschäden" führt? Glaubst Du übrigens, dass die Tiere in Weidehaltung *nicht* überzüchtet sind und nicht so gemästet werden wie in der Massentierhaltung?
  3. Siehst Du wirklich keine dritte Möglichkeit zu aussterben oder ausbeuten/töten? Kann man Tiere nicht halten, ohne sie auszubeuten und zu töten?
  4. Und etwas zynisch: Forscher gehen davon aus, dass in den nächsten 10 Jahren 1 Millionen (!) Tierarten ausgestorben sein werden. Meist liegen sie mit ihren Schätzungen zu vorsichtig und die Realität zeigt sich weitaus schlimmer. Welche Rolle spielen dann wohl 2-3 Arten mehr, die dann aussterben und sowieso nur in ihrem eigenen Mikrokosmos "leben"?
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Und du hast ja auch oft genug geschrieben, dass es dir eben nicht nur ums Leiden geht, das ist nur der Kollateralnutzen.
Natürlich.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Also bei der Veganerin stehen die Tiere immer draussen, die sind nicht eingepfercht, und die werden auch nicht nach wenigen Monaten getötet.
Es ist möglich, Tiere zu halten, ohne das sie leiden.
Aber das willst du eben auch nicht.
Und wieder Unsinn.
Natürlich habe ich nichts gegen eine möglichst (!) freie Haltung. Aber wenn sie aus Profitgründen zum vorzeitig herbeigeführten Tod führt, ist das kein schönes Szenario. Weil das Töten eben nicht notwendig ist. Man reißt das Tier mit einem möglicherweise schönen Leben aus Profitgründen und Gier aus eben solchem. Warum? Geld Geld Geld. Wenn das nicht verwerflich ist, was dann? Hatten wir doch schon mal (oh Wunder), dass es eigentlich sogar schlimmer ist, ein schönes Leben gewaltvoll zu beenden.

Vielleicht verstehst Du ja das:
Entweder Haltung ohne Qual und ohne Töten oder gar keine Haltung. Alles andere geht immer zu Lasten der Tiere.
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