Das ist klar definiert: "Außerhalb des eigenen Sporttreibens ist in jedem Fall ein Mund-Nase-Schutz zu tragen." Heißt also: Wenn das Konzept für die eigene Kommune gilt (bei uns zum Glück nicht), dann muss jeder den Mund-Nasenschutz aufziehen, der gerade nicht aktiv an der Platte steht...und zwar im Training wie im Wettkampf, egal ob Sportler, Betreuer oder Zuschauer.
Aus meiner Sicht sollte der DTTB (und in weiterer Folge auch der WTTV) diesen Passus aus dem eigenen Konzept wieder herausnehmen. In Bundesländern, wo es vorgeschrieben ist, gibt die jeweilige Verordnung das schon her. Und da wo es nicht vorgeschrieben ist, wie z.B. in NRW, muss sich der DTTB nicht als was wichtigeres aufspielen. Zum Glück weiß er das aber auch und schreibt in
https://www.tischtennis.de/fileadmin...17.08.2020.pdf direkt am Anfang: "Maßgeblich sind stets die Verordnungen und ggf. Auflagen der zuständigen staatlichen Stelle auf der Ebene des jeweiligen Bundeslandes bzw. der jeweiligen Kommune. Diese sind vollumfänglich zu beachten und umzusetzen und haben Vorrang vor den in diesem Konzept genannten Maßnahmen. Das gilt sowohl hinsichtlich Lockerungen als auch hinsichtlich Verschärfungen."
Wenn also die Kommune keine Maskenpflicht fordert, dann können die Funktionäre im DTTB und WTTV das noch tausendmal in irgendwelche Konzepte schreiben.