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Zitat von Javaguru
Irgendwie habe ich ein deja-vu bei Deinem Pseudo-Argument mit der Aussterben-/Ausrotten-Angstmacherei.
Du weißt auch nicht, was ein Strohmann ist, oder?
Wenn man die Tiere frei läßt, vermehren die sich solange bis der Lebensraum zu klein wird, und wenn man die in Gnadenhöfen hält sterben die aus.
Es wirklich nicht so schwer.
Auch wenn man die 'frei' auf der Weide hält, vermehren die sich.
Klar kann man die auch kastrieren und ihnen den natürlichen Paarungs- und Brutreflex nehmen, aber da halte ich Vermehrung und Entnahme dann doch für den Weg des Tierwohls.
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Er beklagt in dem Video (0:43) doch selber, dass die alten Haustierrassen verschwinden.
Also ihm scheint zumindest an denen ja etwas zu liegen, genau wie mir.
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Bringst ihn aber trotzdem - ich bin gespannt, ob Du noch tiefer sinken kannst. Normalerweise ist der Tiefpunkt mit dieser Nummer erreicht. Aber Du hast mich auch in der Vergangenheit bereits mehrfach negativ überrascht.
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Ist eher traurig, dass du bei 'Die Nutztiere sind verzüchtet, ohne Mensch nicht lebensfähig und es wäre fast schon sadistisch, sie erhalten zu wollen.' nicht die Assoziation gesteuerte Ausrottung und die historischen Vorbilder für sowas hast. Insbesondere wenn noch Begriffe wie Frankenstein-Tiere oder Klone kommen.
Und auch da sagt er (2:10), man sollte die natürlicheren Ur-Rassen erhalten, genau was ich auch sage, und was du irgendwie nicht zu wollen scheinst.
Ein Gnadenhof, wo die Tiere sich nicht fortpflanzen dürfen, hat da wenig mit zu tun, die von mir verlinkten Tierhaltungen wie z.B. im Biosphärenreservat schon.
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Wie soll man Menschen positiv bestärken, wenn sie z.B. zwar gegen Tierleid (meistens geht es dabei nur um Massentierhaltung) sind, aber trotzdem Tiere töten (lassen) wollen, wodurch sich für die Tiere am Endergebnis nichts ändert?
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Das Endergebnis des Lebens ist immer der Tod, egal wie gut du die Tiere hältst und wie lange sie leben.
Wenn du das Endergebnis ändern möchtest, bist du mit Gnadenhöfen auf dem richtigen Weg, dann haben zumindest die möglichen Nachfahren nie gelebt.
Aber warum dass der bessere Weg sein soll, insbesondere bei alten Nutztierrassen, leuchtet mir immer noch nicht ein.