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Zitat von Abwehrtitan
Wo sind die smarten US-Boyy die Donald im Rededuell im TV zerlegen und zwar so zerlegen das kein Hund mehr einen Knochen von ihm annehmen würde. Wo bitte? !
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Die haben eben nicht die ausreichende "finanzielle Grundausstattung" wie DT, um sich solche Kampagnencracks und ggf. gewiefte Anwälte leisten zu können, um Schmutz- und Verleumdungsklagen von DT abwehren zu können. Rhetorik alleine reicht in USA nicht, wenn das "Pulver" für den medialen Background und PR-Aktionen fehlt. Wahlkampfspenden von Unternehmen werden traditionell in der Mehrheit an wirtschaftsfreundliche Kandidaten vergeben. Das war in Deutschland doch kaum anders und lange Zeit ein Nachteil der SPD. Wer Unternehmen höher besteuern möchte, wird dadurch nicht unbedingt durch Wahlkampfspenden belohnt. Das wird in den USA kaum anders sein.
Ambitionierte Seiteneinsteiger werden sich auch kaum finden lassen, sofern sie finanziell nicht total unabhängig sind. DT vergisst seine Feinde gewiss nicht und wer gegen ihn aktiv war, hat bei einer Wiederwahl schlechte Karten und muss mit Nachteilen rechnen. Sanktionieren oder dies androhen und ein Klima der Angst bei Unternehmen erzeugen, kann dieser Präsident gut. Auch in Deutschland und der Schweiz haben wir in der Industrie einen vorauseilenden Gehorsam und der lange Arm von DT wirkt. Es wird in kein Land Ware exportiert, dass den USA nicht gefällt. Industrieunternehmen haben vielfach Angst, dann Aufträge in den USA zu verlieren. Angst vor Auftragsverlust und den von den USA beeinflussten Banken. Thyssenkrupp, Siemens, ABB, Produzenten von Northstream II, selbst die kleine Hafenstadt Sassnitz wurde bedroht. Und das wird auch offen so gesagt. Der US-Einfluss auf die Deutsche Wirtschaft - und durch Sanktionsandrohungen verursachte Umsatzverluste, z.B. Iran, ist massiv.
Wenn DT im Ausland schon eine Drohkulisse aufbaut, kann man sich unschwer vorstellen, was er im Heimatland fabriziert und dass sich nur wenige mit ihm anlegen wollen und es sich finanziell leisten können. Es dürfte also nicht nur am "mangelnden Talent" liegen, dass die Demokraten nichts im Köcher haben, sondern auch an den für einen Wahlkampf erforderlichen "Begleiterscheinungen".