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Alt 12.09.2020, 23:39
Javaguru Javaguru ist offline
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Bei Deinen Beiträgen weiß man nicht, ob man Beifall klatschen, lachen oder weinen soll. Beschwerst Dich darüber, dass Kyuss und Schrottkopf angeblich bewusst missverstehen, dabei bist Du derjenige, der seit zig Seiten fast alles missversteht. Und da Du nicht gerade auf den Kopf gefallen bist, kann man Dir dabei vermutlich begründet auch Vorsatz unterstellen.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Sklaverei, wieder ein Begriff, der Menschen und Tiere gleichstellt.
Da werden nicht Menschen und Tiere gleich gestellt, sondern Taten an Menschen und Tieren.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Und wieder ein Bild von Massentierhaltung, um jegliche Haltung zu diskreditieren.
Völlig zu Recht. Sklaven bleiben Sklaven, egal ob sie im Verließ wohnen oder im Loft. Das hat auch Deine Vorstellung von Haltung eben so an sich. Deshalb ist Tierhaltung zunächst prinzipiell abzulehnen, weil sie eigentlich immer darauf abzielt, Tiere auszubeuten, aus ihnen Nutzen zu ziehen und sie schließlich zu töten.

Lasst doch einfach die Finger von den Viechern

Was zum Teufel ist daran so schwer? Warum müsst Ihr immer danach greifen wollen wie ein kleines Kind nach Süßigkeiten an der Supermarktkasse?
Die einfachste Forderung, dass Tiere so leben können, wie es in der Natur für sie vorgesehen ist. Ich frage mich, woher dieser permanente Drang kommt, sie dennoch auszubeuten, zu drangsallieren, einzusperren, zu quälen, zu töten, ihre Nachkommen zu stehlen. Als ob man ein Recht daran hätte, nach Gutdünken über Leben und Tod zu bestimmen. Dem ist mitnichten so, auch wenn es gängige Praxis ist.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Du solltest schon gemerkt haben, dass ich nicht verstehe, was du meinst.
Kannst oder willst Du nicht? Aber ich hatte eh prophezeit, dass Du keine der beiden Lösungen findest.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Die Tiere werden gehalten und verdienen damit ihren eigenen Lebensunterhalt.
Wer setzt jetzt hier Menschen und Tiere gleich?

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Wenn sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen können, wird es sie nicht mehr geben.
1. Von welchen Tieren sprichst Du jetzt eigentlich wieder? Ur-Tiere oder "Nutz"tiere, also dreiköpfige Drachen, deren "Aussterben" kein wirkliches Drama wäre?
2. Schrieb ich oben schon ein paar Mal: Wenn "Nutztier"schweine, -kühe und -hühner auf Gnadenhöfen "aussterben", gibt es trotzdem Schweine, Kühe und Hühner, es sind dann ja nicht plötzllich alle Schweine, Kühe und Hühner von dieser Welt verschwunden. Nennt sich Natur.
3. Warum müssen Tiere eigentlich "ihren Lebensunterhalt verdienen"? Ist es nicht auch eher so, dass sie den Lebensunterhalt ihrer Sklavenhalter sichern und nicht ihren eigenen?
4. Warum muss die Haltung immer das Töten beinhalten?
Und last but not least:
5. Warum müssen Tiere überhaupt gehalten werden? Werden sie doch nur, um mit ihnen Profit zu machen und sie zu töten. Was soll daran erstrebenswert sein? Gerüchten zufolge sind Tiere auch in der freien Natur in der Lage zu überleben, ohne von Menschen gehalten zu werden. Vorausgesetzt natürlich, der Mensch raubt ihnen nicht ihren Lebensraum und die Tiere wurden nicht dermaßen verzüchtet, dass sie in der freien Natur nicht mehr überlebensfähig sind. Die Lösung ist dann natürlich nicht, die Tiere auszubeuten und zu töten, sondern ihnen ihren (!) Lebensraum zu lassen. Und sie gar nicht erst zu Monstern zu züchten. Kommt für Dich natürlich nicht in Frage, weil Dir dann der Sonntagsbraten, die Piizza und der Burger abhanden käme. Was für ein überzeugender Grund, mit Leben zu spielen.

Zitat:
Zitat von BlinderBarmer Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, was du an Symbiose oder ökologischer Nische nicht verstanden hast.
Ich weiß nicht, was Du am Unterschied zwischen Ökologie und Ökonomie nicht verstanden hast.
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