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Zitat von Javaguru
1. Von welchen Tieren sprichst Du jetzt eigentlich wieder? Ur-Tiere oder "Nutz"tiere, also dreiköpfige Drachen, deren "Aussterben" kein wirkliches Drama wäre?
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2. Schrieb ich oben schon ein paar Mal: Wenn "Nutztier"schweine, -kühe und -hühner auf Gnadenhöfen "aussterben", gibt es trotzdem Schweine, Kühe und Hühner, es sind dann ja nicht plötzllich alle Schweine, Kühe und Hühner von dieser Welt verschwunden. Nennt sich Natur.
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Es gibt in der 'freien' Natur weder Kühe noch Hühner, es gibt in Mitteleuropa nicht mal mehr freie Natur in nennenswertem Maße, das ist seit Jahrtausenden Kulturlandschaft.
Und das kann keiner von uns ändern, so schön es auch wäre.
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3. Warum müssen Tiere eigentlich "ihren Lebensunterhalt verdienen"? Ist es nicht auch eher so, dass sie den Lebensunterhalt ihrer Sklavenhalter sichern und nicht ihren eigenen?
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Also Tierhaltung ist schon Arbeit und aufwendig, man braucht Stall, Futter, Lagerhaltung, Tierarzt, etc.pp.
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Die Lösung ist dann natürlich nicht, die Tiere auszubeuten und zu töten, sondern ihnen ihren (!) Lebensraum zu lassen. Und sie gar nicht erst zu Monstern zu züchten. Kommt für Dich natürlich nicht in Frage, weil Dir dann der Sonntagsbraten, die Piizza und der Burger abhanden käme. Was für ein überzeugender Grund, mit Leben zu spielen.
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Es kommt auch für dich nicht in Frage, weil das schon lange vor unserer Zeit passiert ist.
Der wilde Auerochse ist schon seit Jahrhunderten ausgestorben, und die Nachzüchtungen, die u.a. in den Biosphärenreservaten gehalten werden, sind ja nicht vegan.
Ich halte die Leute, die sich da engagieren, für gute Leute, die Unterstützung verdienen, und Leute, die das für falsch und sich selber für Tierfreunde halten, für bestenfalls ignorant.
Ist wie die Veganer, die für ihr veganes Patty einen Extra-Grill wollen, damit schadet man der eigenen guten Sache.
Aber vom euch selber ins eigene Knie schießen kann ich euch nicht abhalten.