Ich bin immer noch optimistisch, dass zumindest die Vorrunde zu Ende gebracht werden kann und die Rückrunde zumindest noch gestartet werden kann.
Deswegen sollte nach meiner Einschätzung die aktuelle Regelung zum Reservespielerstatus angepasst werden, um ein weiteres Mannschaftssterben bereits zur Rückrunde zu vermeiden.
Die modifizierte WO geht im Kapitel M zwar hierauf ein, betrachtet aber nur den Fall einer reduzierten Anzahl von Spielen:
Zitat:
Das Ressort Wettspielordnung des DTTB darf auf Antrag eines Entscheidungsgremiums gemäß WO A 1
die Vorgaben gemäß WO H 1.3.1 zur Erteilung eines RES-Status ggf. verbandsindividuell ändern oder aussetzen, wenn nach Meinung des Ressorts die gemäß WO M getroffenen Maßnahmen eine Anwendung von WO H 1.3.1 mangels Anzahl an Mannschaftskämpfen nicht rechtfertigen.
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Ausnahmen für Spieler, die einer Risikogruppe angehören und deswegen nicht bereit sind, am Spielbetrieb teilzunehmen, sind dagegen offenbar nicht vorgesehen.
Weiterhin ist mir keine Anpassung der Regelung in WO H 1.3.1 bezüglich 3 Einsätzen in der vorangegangenen Halbserie aufgrund der abgebrochenen Spielzeit bekannt.
In Verbindung der beiden Punkte kann es schon in der Rückrunde zu Problemen in der Mannschaftsaufstellung kommen. Hier sollte der DTTB kurzfristig eine Lösung finden.
Denkbar wäre z.B., dass Angehörige einer Risikogruppe (mit Attest) generell den Stammpielerstatus behalten.
Es könnte auch (zusätzlich oder ersatzweise) für alle Spieler ergänzt werden, dass schon ein einziges Spiel in der abgebrochenen RR 2019/2010 ausreichend ist und/oder dass die VR 2019/2010 anstatt der RR als unmittelbar vorangegangene Halbserie herangezogen wird.