@ Snape:
Ich fand bei dem 'toleranten Veganer' aus dem Videokommentar oben im übrigen das hier interessant:
Zitat:
Wie mit den Tieren umgegangen wird ist entscheidend - dass es in der Praxis (auch auf Bio-Höfen) oft schlecht läuft glaube ich gern, was ich nicht glaube ist, dass das so laufen MUSS. Ebenso ist - sofern man nicht argumentieren will, dass Nichtexistenz in jedem Fall besser ist als ein Leben in der Gefangenschaft der Domestizierung - das Leben in freier Wildbahn härter, je nach Spezies kürzer und der Tod idR. grausam.
Sie sehen, ich will darauf hinaus, dass neben den Lebensumständen der Tötungsprozess der entscheidende Punkt ist, nicht die Tötung an sich. Eine schmerzfreie und schnelle Tötung halte ich für durchaus vertretbar. Beim Menschen grundsätzlich nicht. Warum? Weil der Mensch im Gegensatz eine Biographie hat, das Konzept Sorge kennt, einen Planungshorizont hat, über die Umstände, in denen er lebt reflektieren kann etc. etc. Versuchen Sie mal einem Tier klar zu machen, dass Sie es in einer Woche töten werden. Das wird es nicht beunruhigen weil Tiere nur oder zumindest vorwiegend unmittelbare Bedürfnisse und Ängste kennen.
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1. Der Unterschied Mensch-Tier.
2. Das Leben in der Natur ist grausamer als es der Mensch je hinbekommt, da ist den Veganern das aber völlig egal.
Und da fragt man sich ja, wie das kommt, denn es ist ja nicht so, dass ihr nicht nur selber 'unschuldig' am Tod der Tiere sein wollt, das wäre ja noch völlig nachvollziehbar und auch in Ordnung.
Aber das reicht nicht, ihr wollt, dass überhaupt kein Mensch für irgendeinem Tod irgendeines Tieres verantwortlich sein soll.
Selbst regulierende Eingriffe in der freien Wildbahn werden ja abgelehnt, was im Endeffekt zu vielfachem Leid der Wildtiere führen würde.