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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport
Rechtlich wäre ein Anruf bei der Polizei mit der Bitte um eine Kontrolle des gegnerischen Spielers meiner Meinung nach die richtige Lösung.
Die Frage stellt sich aber hoffentlich nie.
Die Frage sollte sich meiner Meinung nach auch einfach nicht stellen. Alle Vereine (die nicht ihr Geld mit Tischtennis verdienen) sollten doch einen (halbwegs) fairen Umgang miteinander pflegen. (Die, die damit ihr Geld verdienen, sicherlich auch.) Dazu gehört auch das Vertrauen, dass der andere Verein einen solchen Spieler derzeit nicht einsetzt.
Betroffene Vereine können versuchen, Spiele zu verlegen. Wenn die Gegner und die Spielleiter mitmachen ist das zumindest einen Versuch wert. Wenn nicht, dann sind die Mannschaften einfach im Moment nicht so gut, wie sie mit den einreisenden Spieler/-innen sein könnten. Dann ist das halt leider so.
Ich denke, da sollte jedem seine eigene Gesundheit und die seiner Sportkameraden wichtiger sein als der sportliche Erfolg.
Ich möchte nicht in einem Verein Verantwortung tragen, der Spieler/-innen einsetzt, die ohne negativen Test eingereist sind, nicht in Quarantäne waren und am Spiel teilgenommen haben und anschließend stellt sich heraus, dass in dieser Gruppe ein Teilnehmer positiv getestet wird. Dem Verantwortlichen wünsche ich viel Spass bei seinen Gesprächen mit dem Gesundheitsamt.
Im übrigen gibt es auch inländische Außendienstmitarbeiter, die die ganze Woche beruflich unterwegs sind. Auch diese (oder Berufstätige in vielen anderen Berufen) haben bestimmt ein erhöhtes Risiko einer Ansteckung. Auch diese könnten beim Spiel andere anstecken. Die kann man ja als Gegner auch nicht überprüfen. Auch da muss man darauf vertrauen, dass die sich an die Regeln halten.
Und am Ende kann sich ja jeder bestmöglich schützen, indem er sich an die Hygieneregeln hält und die Kontakte minimiert. Einen 100%-igen Schutz wird es aber nicht geben.
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