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Alt 15.10.2020, 15:54
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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport

Zitat:
Die Krise trifft das Tischtennis

TTC Eastside sagt Spiele ab

Wegen der aktuellen Situation in Berlin ist der Spielbetrieb beim Berliner Bundesligisten ausgesetzt. Die kommenden Heimspiele von Eastside fallen aus

TTC Eastside gegen die DJK Kolbermoor, das ist seit Jahren das große Duell in der Tischtennis-Bundesliga der Frauen. Am Samstagnachmittag hätten beide Teams in Berlin erstmals in der laufenden Saison aufeinandertreffen sollen. Doch daraus wird nichts.

Am Donnerstagmorgen teilte der Verein mit, dass sowohl diese Begegnung als auch das Heimspiel am Sonntag gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim wegen der aktuellen Coronavirus-Situation in der Stadt ausfallen. „Wir haben einen Antrag gestellt, dem stattgegeben wurde“, sagt Präsident Alexander Teichmann.

Zuvor waren die fünf Seiten umfassenden „Covid-19-Regieanweisungen für die Bundespielklassen“ vom Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) um einen Passus ergänzt worden. Dort heißt es nun, ein Spiel wird „auf Antrag abgesetzt, wenn sich die Austragungsstätte bereits oder absehbar in einem sog. `Risikogebiet` befindet“. Ersteres ist in Berlin seit vergangener Woche der Fall.

Kurzzeitig hatte es Gedankenspiele gegeben, die Partie gegen Kolbermoor, bei Rosenheim gelegen, beispielsweise nach Düsseldorf zu verlegen oder das Heimrecht zu tauschen. Allerdings gilt auch Rosenheim als Corona-Hotspot. Eastsides anderer Gegner Bingen hatte schon mitgeteilt, dass das Team auf keinen Fall nach Berlin reisen werde.

Zudem kommen Eastsides Spielerinnen eigens für die Heimspiele in die Stadt. Sie hätten sich wohl zum Teil nach der Rückkehr in ihren Heimatorten in Quarantäne begeben müssen. Neben all diesen Punkten hat den Verein letztlich auch etwas anderes zur Absage bewogen: „Wir wollen alle, dass die Zahlen runtergehen. Da müssen alle mithelfen. Und vielleicht können wir mit unserem Schritt einen Denkanstoß geben und als Vorbild dienen“, sagt Präsident Teichmann.

Nachholtermine werden aufgrund der jetzigen Lage zunächst nicht festgelegt. Aber: „Wir wollen unsere Sportart weiter in der Öffentlichkeit präsentieren“, sagt Teichmann. Notfalls auch ohne Zuschauer. Bislang gibt es dazu nur Gedankenspiele. Beispielsweise, dass sich Mannschaften an einem Wochenende an einem Ort treffen und mehrere Spiele hintereinander bestreiten. Generell hat Teichmann die Hoffnung, dass zumindest die Play-offs im Frühjahr 2021 wie geplant stattfinden können.
https://www.tagesspiegel.de/sport/di.../26277636.html
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