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Alt 16.10.2020, 08:11
yxcv yxcv ist offline
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Zitat:
Zitat von Brocki Beitrag anzeigen
5.910 Tote auf 10 Millionen gegenüber ich runde mal auf 10.000 Tote auf 80 Millionen. Ok, da kann man halt geteilter Meinung sein, wie man das interpretiert.
Für dich scheint es ja um alle Menschen zu gehen, also auch um den wirtschaftlichen Faktor, dessen Schaden man aber meiner Meinung nach noch nicht absehen kann. Das wird sich erst im nächsten Jahr oder Jahren zeigen. Die Todeszahlen gibt es hingegen jetzt schon und die sprechen ja eine sehr eindeutige Sprache. Aber wie gesagt, das ist eine Sache des Blickwinkels und da stimme ich Eddie zu, eventuell hat man dort als Selbstständiger und direkt wirtschaftlich Betroffener einen anderen Blick.

Wir sollten aber nicht so tun, als ob Schweden oder Italien (haben wir im Frühjahr nicht deren Kranke abgenommen und hatten die nicht noch einen viel strengeren Lockdown als wir, wie übrigens alle anderen großen europäischen Länder auch?) nun auf einmal als Beispiel für uns gelten. Das finde ich schon etwas abstrus.
Lieber Brocki,
es gibt etwas das nennt sich "Relation". Leider ist dies bis heute in den Mainstream-Nachrichten kaum zu finden.
Dies bedeutet sich nicht nur auf einer Sache zu fokussieren, sondern auch die Rahmenbedingungen zu beachten.

Bspw. sind 10.000 Tote auf 80.000.000 Einwohner auf einmal gar nicht mehr viel, wenn man sich erkundigt wie viele Personen denn im Durchschnitt täglich sterben. Es sind rund 2.500.
Kurz überschlagen sind es also 10.000 Tote/8 Monate/30 Tage etwa 40 Personen, die positivgetestet mit (nicht an!) Corona täglich versterben.

Es gibt sehr wenige und grobe Untersuchungen die besagten, dass davon etwa 50% tatsächlich an Corona verstorben sind und nicht hauptsächlich aufgrund der ebenfalls vorhanden, schweren Vorerkrankungen.
Somit sind es etwa 20 Corona-Tote pro Tag auf 80.000.000 Einwohner.
Corona hat also lediglich 1% Anteil beim Versterbenen und das im Alter der normalen Lebenserwartung von 81Jahren.
Die noch viel mehr umfassende Heinsberg-Studie kommt auf 0,4%.

Tatsächlich sind es aber wiederum weit mehr als 1%, weil die Corona-Gegenmaßnahmen mehr indirekte Opfer verursachen.

So gehen Personen mit Herzinfarkt, Schlaganfall, etc. aus Angst nicht ins Krankenhaus, Hilfsprojekte gegen Hunger, Sucht, usw. werden eingestellt und verursachen vielfach mehr Tote als es durch Corona jemals geben würde.

Der katastrophale wirtschaftliche Schaden von 5,4% Zerstörung, nur im Krieg gab es mehr, ist selbstverständlich längst ganz real zu sehen!!!!
800.000 echte Personen(!) haben aufgrund der Maßnahmen ihre Arbeit verloren, Insolvenzwelle, Mrd. zusätzliche Schulden, Bildungsrückstand und viele, viele weitere wirtschaftsunabhängige Schäden kommen noch dazu.

PS: das RKI selbst schätzt, das wir im März/April ca. 60.000 Infektionen PRO Tag hatten. Also wären auch 20.000 kein Problem. Hinzu kommen wesentlich bessere Behandlungen und Krankenhauskapazität, etc.

Kurz: Ja, schützt die Altenheime, Pflegeheime, Krankhäuser vor dieser dort(!) lebensbedrohlichen Krankheit mit allen(!) vorhandene Tests und Hygiene, aber Lock-Downs & Co in anderen Bereichen sind absurd, ineffizient und teuer.

Oder wie Eckart von Hirschhausen dazu kürzlich sagte, "Kopfschmerzen (sinnbildlich für Corona) sollte man nicht mit einer Schemo-Therapie (Ganzkörper/in allen Bereichen, bei Kopfschmerzen mehr Schaden als Nutzen) bekämpfen.

Geändert von yxcv (16.10.2020 um 09:31 Uhr)
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