Einzelnen Beitrag anzeigen
  #2434  
Alt 24.10.2020, 14:15
Noppenzar Noppenzar ist offline
registrierter Besucher
Foren-Urgestein - Master of discussion **
 
Registriert seit: 08.04.2008
Alter: 49
Beiträge: 8.312
Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport

Zitat:
Zitat von alba Beitrag anzeigen
Mich würde im Zusammenhang mit der Forderung "alles dichtmachen, was nicht der Wirtschaft schadet" ja mal interessieren, ob sich bei Tönnies und Co jetzt was zum Positiven verändert hat. Diese Großschlachter sind ja wohl von den ganzen Bedingungen her prädestiniert für ein Superspreader-Event. Ist es überhaupt möglich, dass dort gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und Infektionsschutz gewährleistet sind? Wenn ja, warum mussten erst mehrere Ausbrüche dieser Größenordnung her? Bei dem Thema herrscht zur Zeit mediale Funkstille, warum ist das so?
Wie viele Superspreader-Events gab es dagegen beim Sport (abgesehen von vollen Zuschauerrängen und Feiern)? Interessant dazu übrigens das Statement von Alfons Hörmann. Wieviele von den inzwischen über 10000 Infizierten pro Tag haben sich beim Sporttreiben angesteckt? Ich vermute sehr wenige, zumindest habe ich noch nichts dazu gelesen. Wurden bei diesen wenigen Fällen die Regeln beachtet? Oder müssten die Regeln nachgebessert werden? In einer Panikreaktion mit der Keule alles plattzuwalzen, darf einfach nicht sein. Ganz wichtig: Alle Maßnahmen wirken nur, wenn sie von den Menschen mitgetragen werden. Die meisten Menschen wollen mit vernünftigen Argumenten überzeugt werden. Überzogene oder nicht vernünftig begründete Maßnahmen sind dagegen Wasser auf die Mühlen derer, die hinter Corona das große Komplott vermuten. Wollen wir das?
P.S Der DOSB hat mit großem Aufwand ein sportartübergreifendes Konzept erstellt.
https://www.dosb.de/sonderseiten/new...d-spielbetrieb
Tönnies hat doch schon was gemacht (Ironie an). Er hat 50 oder noch mehr "Unterfirnen" gegründet, sprich betriebseigebe Leihfirmen, bei denen er die Rumänen und Bukgaren anstellen will. Erstens kann er damit den Tarif umgehen und zweitens kann er damit die Gründung von Betriebsräten verhindern indem er in einzelnen Untergesellschaften die AN Anzahl unter der kritischen Marke hält.

Bezüglich "Superspreader" halte ich übrigens auch die normale Fabrikarbeit oder auch Büroarbeit für massiv unterschätzt. Nicht nur Fleisch. So typische Büros bei Mittelständlern, wo 6 oder 10 Leute 8 Stunden in einen recht kleinen Raum am Schreibtisch sitzen.
Mit Zitat antworten