Zitat:
Zitat von xxxhunterxxx
Da steht aber auch, dass 75% der Fälle nicht zuzuordnen sind. Das hat auch Angela Merkel heute nochmal betont.
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„Die Maßnahmen sind geeignet, erforderlich und verhältnismäßig.“ war auch eine ihrer Aussagen.
Wenn 75% der Fälle keinem Ausbruchsgeschehen zugeordnet werden konnten, dann sind die Maßnahmen weder geeignet, noch erforderlich oder verhältnismäßig, da das Wissen überhaupt nicht vorhanden ist. Das ist willkürliche Symbolpolitik.
Zurück zu der RKI-Grafik: Quelle ist
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/...ublicationFile (Daten bis 27.10) bzw.
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt...ublicationFile (Daten bis zum 11.8)
Der Bereich Freizeit enthält bspw. auch den Ausbruch in Heinsberg, Freizeit umfasst auch Gottesdienste usw...
Freizeit/Verein umfasste bis zum 11.8 insgesamt 252 von 202225 Fällen, Speisestätte insg. 293 Fälle beides im Bereich 0,1% aller Fälle.
In der neueren Grafik sieht es so aus als ob etwa 6% der Ausbrüche auf den gesamten Freizeitbereich entfallen d.h. wenn wieder nur 25% einem Ausbruchsgeschehen/Infektionsumfeld zugeordnet werden konnten, dann entspricht das 1,5% aller Fälle. Um hier was genaueres sagen zu können, wären Daten vom RKI nötig, die das RKI aber nicht zur Verfügung stellt bzw. stellen kann, da "Bei Ausbruchsgeschehen wird auch ermittelt und erfasst, in welchem Umfeld sie sich ereignen." aber anscheinend nicht bei allen anderen Fällen.