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AW: Auswirkung von Corona auf den Tischtennissport
Die Bundesregierung hofft mit den Maßnahmen, die gestern getroffen wurden (erneut ohne Zustimmung der Parlamente – Beginn 2. Nov. somit 5 Tage dies zu legitimieren) die Fallzahlen (50/100.000 Einwohner -> Nachverfolgung) bis Ende November zu senken.
Selbst wenn es gelingen sollte, was ich illusorisch halte, wird ohne diese Einschränkungen der Anstieg erneut erfolgen (da keiner sagen kann wo bisher 75% der Ansteckungen erfolgten).
Ob man es mit Sinuskurve oder Perpetuum mobile vergleicht, wir müssen damit lernen zu (über)leben.
Wie, da sind die meisten, bis zur Entwicklung wirksamer Medikamente (?) oder Impfung (?) sicher unterschiedlicher Meinung.
Das die physikalische Barriere (Mund-Nasen-Bedeckung) wie im Mittelalter, der derzeit beste „Schutz“ neben Abstand (1,5m reichen im Normalfall - ohne Maske - nicht aus bei längerem „Kontakt“ – in geschlossenen Räumen – bei einer infektiösen Person – einfache Strömungslehre) ist, ist für eine Lebensform, bei der viele glauben alles technisch lösen zu können ein Zeichen, dass wir nicht „die Krönung der Schöpfung“ sind.
Das jedoch die medizinische Lage, selbst in einem Land, das zu einem der Reichsten und bestausgestatten (Intensivbetten Ja – jedoch ohne ausreichend qualifiziertes Personal weitgehend nutzlos) der Welt gehört, innerhalb von wenigen Wochen an die Grenzen gerät zeigt, dass jedwede Art von profitorientierten Gesundheitswesen nicht zweckführend sein kann (Reduzierung der Pflege auf ein Minimum – Im Rettungsdienst halten wir Personal für den Fall vor – Im Krankenhaus wird nur Personal „verschoben“).
In eine Gespräch vor mehreren Jahren, wurde einmal die Frage gestellt warum ein Bank- oder Versicherungsangestellter (geregelte Arbeitszeiten Mo. – Fr. (8:00 – 17:00) eine höhere finanzielle Entlohnung erhält als eine Kranken/Altenpfleger (Mo- So. & Schichtdienst).
Eine Antwort, die mich überzeugt hätte wurde nicht gegeben.
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Sollte mein Verband (HeTTV) geplant eine Einfachrunde, den Spielplan so belassen hätten 1 Mannschaft von uns:
20.01.2021 – 05.03.2021 – 12.03.2021 – 22.04.2021
ihre Spiele (toller Rhythmus) da letzter Spieltag nicht zu verlegen!
Da bereits jetzt die Aufstellungen in den Spielen nichts mit den „eigentlichen“ Mannschaftsmeldungen (somit Klassenstärke z.B. Bezirksklasse) zu tun hatte (3-4 Ersatzspieler/innen waren die Regel bei den meisten Vereinen), war, ist und wird der sportliche Wert irrelevant.
Andere Situationen – erfordern andere Lösungen
Das neue Mannschaftsmeldebogen (MMB) erstellt werden, ja für Wechsler (Einreihung), sonst sollte der MMB der Vorrunde bestand haben (möglich durch M4).
Um gleich die Position, dann hat aber Mannschaft des abgebenden Vereins nur 5 Spieler/innen – neuer 7. zu entkräften:
Ja Verein alt erhält (wie bei Todesfällen in der Halbrunde) den freien Platz mit x („Platzhalter“) und es muss kein aufrücken als „Stammspieler“ erfolgen (Extreme Situation - Lösungsansatz).
So wären, zumindest nahezu identische Voraussetzungen, in den Klassen geschaffen.
Komplett neue MMB auf Grundlage der Q-TTR wären SINNFREI da eine einfache Runde mit nahezu den gleichen Voraussetzungen gespielt werden muss – Nachmeldungen sind schon jetzt möglich ohne Verschiebungen innerhalb der Mannschaften.
Sollte sich die Auffassung komplett neuer MMB durchsetzen meine Auffassung:
Fair und damit brüstet sich Tischtennis, sieht anderes aus.
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